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Auf dem Weg in die Freiheit

#1
Liebe Alle,

ich bin seit über 2 Monaten auf meinem Weg raus und nach über 20 Jahren (zum ersten Mal für so eine lange Zeitspanne) ess-brech-frei. Es fühlt sich klar und stark an und ich bleibe auf diesem Weg.
Nichtsdestotrotz erlebe ich grad innere Leere und diese Zeit ist sehr fordernd... So gerne hätte ich mich mit den ExpertInnen hier ausgetauscht.
Hat hier von den Ehemaligen jemand die Muse, sich mit mir darüber auszutauschen, wie das so war kurz danach? So "nackt" und ohne Kompensation nach all den Jahren dazustehen?

Bitte gerne mich anschreiben!
Ich bin dankbar und freue mich auf Post!

Liebe Grüße,
Leonore
Zuletzt geändert von Leonore am So Mär 22, 2026 9:22, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Auf dem Weg in die Freiheit

#4
kenne keine, die von jetzt auf gleich aufgehört hat
aufhören konnte
das ist ein prozess, der monate und jahre dauert
viele rückfälle, stagnation, ggf. suchtverlagerung
aber wenn das ziel und die richtung, die tendenz stimmt
dann geht es in kleinen schritten raus
kein ganz oder gar nicht
viel zu viel druck
selbstverständnis und selbstmitgefühl entwickeln
mit hilfe
dranbleiben
gefühle aushalten, gefühle wahrnehmen
anderen umgang finden
es ist schwer
aber es ist möglich
Zuletzt geändert von ImLikeABird am So Mär 22, 2026 14:53, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Auf dem Weg in die Freiheit

#8
die basis ist, sich besser, möglichst gesund zu versorgen
keine selbstverarsche mehr
regelmäßige mahlzeiten, ausgewogen, ausreichend
kann in einer klinik sein oder mit ernährungsberater
ehrlich sein, auch da wirklich was ändern
sonst ist das gehirn nicht imstande zu denken
neue denkweisen zuzulassen, sich zu verändern
genauso wie bei einer stark magersüchtigen

aushalten
körperliche veränderungen
essen rein, bauch raus
normal
verdaut, geht wieder zurück
aushalten
gefühle aushalten
lebendig werden
leben braucht nahrung
hunger nach leben?
gib ihm
aushalten
lebendig werden

sich selbst entdecken
gute und schlechte seiten
niemand ist so gut wie in seinen besten augenblicken
aber niemand ist auch so schlecht wie in seinen schlechtesten augenblicken
social media = scheinwelt
lebst du für dich oder für andere?
willst du andere glücklich machen oder willst du mit dir glücklich sein?
was ist wichtiger
du bist der wichtigste mensch in deinem Leben
niemand sonst
dir selbst treu werden
dir selbst treu bleiben
aushalten