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BeitragVerfasst: Mo Dez 31, 2018 5:20 

Registriert: 31 Dez 2018
Beiträge: 12
Hallo liebe Forenmitglieder,

ich bin Antigone und 34 Jahre alt.
Ich suche dringend Unterstützung wegen einer wieder ausgebrochenen Bulimie, die mich schon jetzt nach circa zwei wochen in den wahnsinn treibt.

Hier die geschichte meiner Bulimie:

mit 13 machte ich eine diät und nahm sehr viel ab, doch die folge waren ess brechanfälle, meine ganze jugend bis ich 21 war bestand aus entweder hungern und abnehmen oder fressen und kotzen.
Dann wurde ich schwanger und ging voll in der beziehung zu meinem kind auf, damit war die bulimie so gut wie vorbei. ich ernährte mich seit der frühschwangerschaft sehr gesund und war schlank ohne zu hungern oder zu kotzen. Es war richtig gesund so. Aber komischerweise war die bulimie nie GANZ weg. In diesen zehn Jahren kam es circa alle zwei monate zu einem Fressanfall, was aber nicht weiter störte, da es ja nur alle zwei monate war.

Dann passierte etwas furchtbares, ich musste psychopharmaka nehmen wegen anderen schwierigkeiten und nahm in zwei jahren soviel zu, dass ich adipös wurde, was wie ihr wisst, der alptraum jeder bulimikerin ist.
Ich setzte dann die psychopharmaka wieder ab und machte wieder so eine extreme Diät,habe jetzt fast wieder Normalgewicht.

Aber jetzt habe ich auch wieder die Ess Brechanfälle. Und zwar so schlimmwie nie zuvor, ich verliere völlig die kontrolle, bin wie ferngesteuert. Es ist so entsetzlich keine kontrolle zu haben.ich habe in den letzten tagen unmengen von geld für essen ausgegeben.

Bin völlig verzweifelt. Der ausbruch der bulimie ist 20Jahre her, ich hatte es zehn Jahre sehr gut im Griff und jetzt???

Was kann ich tun?


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BeitragVerfasst: Di Jan 01, 2019 9:45 

Registriert: 10 Okt 2012
Beiträge: 145
schon mal was in richtung therapie gemacht?


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BeitragVerfasst: Mi Jan 02, 2019 6:30 

Registriert: 31 Dez 2018
Beiträge: 12
Ja habe im laufe meines Lebens jede Menge Therapie gemacht. Ich war schon mit 16 in einer spezialklinik für esstörungen. Zuletzt habe ich bis 2015 fünf Jahre gesprächstherapie gemacht.
Trotz allem ist aber die esstörung nun wieder völlig eskaliert. Bin heute weinend aufgewacht . Gestern Abend wieder totaler kontrollverlust....
Habe jetzt eine verhaltenstherapie begonnen. War bis jetzt dreimal da. Halte es kaum aus bis endlich der nächste Termin ist.


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BeitragVerfasst: Mi Jan 02, 2019 16:52 
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Alter: 22
Registriert: 23 Aug 2013
Beiträge: 284
Wohnort: Köln
Hallo und erstmal herzlich Willkommen :)
Frohes neues Jahr erstmal! :-X))

Ich habe seit ich ...14? bin Bulimie und war jetzt auch sehr lange abstinent.
Mit ein paar ausrutschern zwischendrin. Mehr aber auch nicht. Nun habe ich auch das Gefühl seit ein paar Wochen wieder die Kontrolle mehr und mehr zu verlieren. Bei mir war es ähnlich wie bei dir. Bin in dem Mama da sein total aufgegangen, obwohl ich einige Probleme mit meinem Ex Partner hatte. Es lag so viel im Magen, dass ich im März 2018 Schluss gemacht habe.
Es ging die ganze Zeit alles gut, ich hatte zwar viel Stress und auch einige Phasen wo ich einfach am Boden gelegen habe und dachte ich käme nicht mehr hoch, aber ich fühlte mich befreit. Nun, ob der Schluss bei dir auch zutrifft, wage ich zu bezweifeln. Wäre ein komischer Zufall.
Nun denn, bei mir lief also viel ab und nach und nach verliere ich wieder die Kontrolle über die Kontrolle.
Mir fällt gerade spontan ein, dass es ganz viele Trigger dafür bei mir gibt. Zum einen ein Mann aus meiner Klasse (mache derzeit eine Ausbildung) der mir ständig sagt, dass es sowieso nicht mehr lange dauert bis ich wieder zunehmen werde, zum anderen der Kontrollverlust über so viele andere Dinge.
Ich brauche im Moment die Kontrolle über irgendwas in meinem Leben. Ich glaube das ist einer der Punkte, zumal ich im ÜG bin und noch weiter abnehmen möchte. Eigentlich auf gesunde Art und Weise, alleine wegen meines Sohnes.
Ich möchte dieses Jahr am liebsten noch, eine Therapie beginnen. Aber nicht wegen der ES, jedoch hoffe ich, dass die Therapie da mithelfen wird. :)

Was ist denn bei dir passiert, wenn ich fragen darf?
Warum verlierst du so arg die Kontrolle? Gibt es vielleicht etwas das du nicht kontrollieren kannst, was ein Trigger sein könnte, das du deinen Körper so kontrollierst? Ess-Brech Anfälle haben ja auch viel mit Kontrolle zu tun, deswegen frage ich. :)

Liebe Grüße Knuffeline

_________________
Leb jeden Tag als wäre es dein letzter!
Veni Vidi Vici! Ich kam, ich sah, ich SIEGTE!


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BeitragVerfasst: Fr Jan 04, 2019 6:51 

Registriert: 31 Dez 2018
Beiträge: 12
Hallo Knuffeline,

danke erstmal für die neujahrswünsche, ich wünsche dir ebenfalls viel Glück für 2019!!

Ich stelle fest dass es einige gemeinsamkeiten bei uns gibt. Wie bereits erwähnt ging es mir genauso, dass die intensive Elternzeit wirklich eine gute stabile Zeit war. Ebenso hatte ich auch zu meinem Ex ( Vater meines Kindes) eine sehr destruktive Beziehung.

Das mit den Triggern kann ich gut verstehen.
Du kannst dir nicht vorstellen, wie die Leute auf mir rumgehackt haben, als ich durch die psychopharmaka das extreme übergewicht hatte.
Unmöglich, wie essgestörte menschen teilweise von ihrer umgebung wieder darein getrieben werden. Ich wünsche dir ganz viel Kraft, dich von diesem dummen Arbeitskollegen abzugrenzen, die Menschen sind selber kaputt sonst hätten sie es nicht nötig so negativ zu sein.
Ich binübrigens auch noch etwas übergewichtig, ein paar *Kilo sind aus medizinischer sicht noch zuviel. ich möchte ebenfalls wieder das idealgewicht erreichen. Ja, dashat ganz vielmit Kontrolle zu tun. ich glaube, wenn man innerlich keinen Boden hat, versucht man über die Kontrolle des Essens sich eine Art von Sicherheit zu geben.

Zu deiner frage, ja ich glaube ich weiss was bei mri der trigger war. Hatte probleme im freundeskreis,da auch irgendiwe sicherheiten verloren, Nähe und Distanz ist ein ganz heikles Thema.
WIe geht es dir inzwischen?
Ich drückdir die Daumen für ganz viel Kontrolle!!
Die letzten Tage liefen bei mir besser, aber man muss wachsam bleiben, sonst hängt man wieder drin.


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BeitragVerfasst: Fr Jan 04, 2019 11:23 
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Alter: 22
Registriert: 23 Aug 2013
Beiträge: 284
Wohnort: Köln
Hallo liebe Antigone :)

Danke erstmal :D

Nun, manche Dinge sollten wir einfach links liegen lassen oder?
Meistens ist das leichter gesagt als getan. :roll: Aber auch das sind Dinge die wir lernen müssen. Schrecklich ...
Die Leute die sowas zu einem sagen, haben in ihrem Leben nichts besseres zu tun. Wissen sonst nichts mit ihrer Zeit anzufangen glaube ich. Ich, bzw. wir wissen wie es ist. In einem Körper einer Essgestörten, das es jeden treffen kann. Theoretisch.
Ich gehe immer sehr sensibel mit dem Thema um, weil ich nicht in die Köpfe anderer Menschen schauen kann. Ich kann Menschen nicht leiden, die ausschließlich nach dem Äußeren gehen und einen, wenn es ihnen nicht passt, dann versuchen fertig zu machen.
Meine ehemalige WBL (Altenpflege) hat mich ja erfolgreich auf einen anderen Wohnbereich gemobbt. Sie hat Dinge erzählt ... mein Gott.
Allerdings stört mich das nicht wirklich mehr. Sie ist eine ... Sie hat selbst Probleme, genug Probleme und versucht wahrscheinlich nach außen hin einfach Stark zu wirken. Auch indem sie die Station zerstört und alle entfernt die ihr nicht passen.

Mir geht es relativ gut. Ich rutsche immer weiter rein leider ...
Ich kann es nichtmal verhindern!! In den Momenten habe ich einfach keinen anderen Gedanken und kann nicht mehr.
Als ich in Köln war, haben wir mit der Familie einmal beim Mc Doof gegessen. Mecces ist lecker, ich liebe essen vom geschmack her. Aber es ist so unerträglich geworden, dass ich sogar dort zur Toilette gegangen bin. In dem Moment hatte ich nur noch den Gedanken "Scheiße ... wie tief bist du gesunken? Selbst auf so einer ekelhaften Toilette ..."
Aber shit happens, es ist passiert, ich kann es auch nicht mehr rückgängig machen. Ich wollte es sein lassen. Habe es mir für das Jahr 2019 fest vorgenommen!!
Was mache ich gestern als mein Ex hier war und wir was gegessen haben? Jap, den Gang zur Toilette. Ich fühle mich so elend deswegen, aber ich bin dann wie ferngesteurt. Du weist mit Sicherheit was ich meine. Es ist schrecklich! Einfach nur schrecklich, das ich mich selbst nicht beherrschen kann. Ich liebe es alleine zu wohnen, denn dann kann mich keiner kontrollieren. Aber genauso mies ist es, weil mich eben keiner kontrollieren kann und ich dadurch nur mehr rein rutschen kann.
Ich kann eigentlich nicht alleine sein. Ich brauche eine Person, bei der ich mich anlehnen kann, wenn ich das Bedürfnis habe, es zu tun. Dann kann ich mich kontrollieren.
Ein Kumpel war die Tage bei mir, dem vertraue ich Blind. Wir hatten etwas gegessen und ich habe es ihm am nächsten Tag erzählt, weil er mich am Abend darauf angesprochen hatte. Ich wirkte so nachdenklich. Da hat er mich auch einfach Wortlos in den Arm genommen. Das Gefühle für ihn da sind, ist unbestreitbar. Deswegen tut es so gut wenn er hier ist und ich mich einfach fallen lassen kann. Bei ihm kann ich tatsächlich so sein wie ich bin und muss mich in keinster Weise verstellen.
Er weis sogar von Dingen, die ich bisher noch keiner Menschenseele erzählt habe. Die ich selbst hier, wo ich doch anonym bin, nicht geschrieben habe. Das ist das was mich im Moment oben hält.
Wenn er nicht wäre, würde ich kein Sertralin bekommen, denn ich wäre nicht zum Arzt gegangen. (SVV)
Wenn er nicht wäre, wäre ich schon einige Male öfter zusammengebrochen. Es tut wirklich verdammt gut ihn in meinem Leben zu haben.
Aber ich muss aufpassen, ich muss lernen wieder alleine zurecht zu kommen, er wird nicht immer da sein. Eventuell trennen sich unsere Wege irgendwann. Denn wir sind "nur" Freunde. Ich finde mich auch mit dem Gedanken ab, dass er vielleicht irgendwann nicht mehr da sein wird für mich. Es kann ja alles passieren und alles geben.
Aber solange er da ist, genieße ich es in vollen Zügen und tanke bei ihm die Kraft die ich brauche. :)

Wie geht es dir zur Zeit?
Ich habe hier jetzt einen halben Roman verfasst, das tut mir leid. :oops:
Aber es tut gut manche Dinge einfach mal los zu werden.
Lass dich nicht triggern, wir sind alle so perfekt wie wir sind. (Ich weis, ich weis ... )

LG Knuffeline

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BeitragVerfasst: Sa Jan 05, 2019 6:56 

Registriert: 31 Dez 2018
Beiträge: 12
Hey knuffeline ,

Hab deinen roman gerne gelesen!
So ein Mist dass du gerade wieder so tief drinnen bist..leider habe ich da kaum einen rat. Das übliche halt : regelmäßig kleine Mahlzeiten essen um heisshunger zu vermeiden und ansonsten versuchen skills anzuwenden...aber das weißt du selbst.
Der kontrollverlust ist grauenhaft, ich kenne das sehr gut. Ich bin sehr froh dass ich die letzten drei Tage keine fressanfälle mehr hatte. Es war hoffentlich nur eine phase wie ein Unwetter. Ich habe aber durch die fressanfälle am jahresende/Jahreswechsel enormen finanziellen schaden angerichtet...
Ich habe auch so einen besten freund der mir ganz viel halt gibt <3 ... so etwas ist unersetzlich! Er schenkt mir soviel Liebe irgendwie, auch wenn es platonisch ist. Ich kenne aber auch verlustängste...und andere existenzängste..da leide ich teilweise sehr darunter.
SVV kenne ich übrigens auch. Habe mit 12 Jahren das erste mal geritzt. Habe es aber mal 10 Jahre ohne ritzen geschafft. Bei mir funktionierte es super , die Selbstverletzung nur in der Fantasie durchzuführen nicht aber in der Realität..das war ein für mich perfekter Skill der 10 Jahre gehalten hat... aber leider seit ungefähr 2014 kommt das SVV bei mir wieder regelmäßig vor...

Ich drück dir die Daumen dass es mit der ES wieder besser wird! Never give up :)


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BeitragVerfasst: Sa Jan 05, 2019 12:20 
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Alter: 22
Registriert: 23 Aug 2013
Beiträge: 284
Wohnort: Köln
Halli hallo hallöchen :*

Ich hoffe dir geht es heute soweit gut! :)
Ich finde das sehr interessant mit dem Skill wegen SVV. Spannend eher ... habe es gestern auch versucht. Bzw. ich habe mir vorgestellt was ich machen könnte. Habe es aber nicht getan, weil besagter Kumpel noch vorbei kommen wollte und ich nicht wieder irgendeinen mist bauen wollte. Im Moment geht es auch wieder mit dem SVV. War zwei drei mal wieder kurz davor, aber ich lasse es. Doch bin ich in einer so tiefen Phase, dann muss ich das Blut fließen sehen. Ich muss spüren das ich wirklich noch existiere. Voll bescheuert ...
Was mir am meisten Angst macht, ist dass ich das Gefühl des Schmerzes mag. Es ist für mich wie eine (teilweise) Belohnung. Nach dem Motto " Du hast eine scheiß Phase, danach geht es wieder Bergauf. Setz den cut."
Komisch oder?
Naja zu der ES. Heute geht es mir damit ganz gut, ich habe zwar noch nicht wirklich was gegessen, aber ich fühle mich gut.
Hatte vorhin ein Stückchen Schokolade. :D
Da mein Magen-Dark Trakt im Moment auch ziemlich verrückt spielt, bin ich da auch lieber vorsichtig. :oops:

Es ist ja schon ein Anfang wenn du keine FA's hast. Die habe ich auch nicht im Moment. Bei mir reicht schon eine normale Portion. :oops:
Ich freue mich übrigens über den Austausch hier. Das ist unglaublich erleichternd, weil ich hier alles niederschreiben kann. :)

Lg Knuffeline <3

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BeitragVerfasst: Di Jan 08, 2019 12:27 

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Ohje du arme. Das habe ich zum Glück nicht. Also wenn ich mich übergebe dann nur, wenn ich wirklich eine überdurchschnittliche Menge Lebensmittel zu mir genommen habe wie z.b. drei Pizzas. Solange ich sagen wir mal eine halbe Pizza esse geht es mir gut und ich muss auch nicht erbrechen. Das habe ich auch noch nie gemacht also bei mir sind das echt Fressanfälle wo Unmengen von Nahrung verschlungen werden....
Vielleicht hilft es dir ja den Kontakt zu deinem guten Freund zu intensivieren meiner Erfahrung nach sind gute stabile Freundschaften eins der wichtigsten Dinge auf dem Weg der Heilung. Vielleicht sogar noch wichtiger als ein Therapeut unter Umständen.

Was du beschreibst von dem SVV kenne ich aber auch so ähnlich. Es ist fast so, als würde die Handlung, sich zu verletzen, eine Art Struktur setzen. Ich würde einfach sagen, es wird eingesetzt wie jedes andere Suchtmittel auch.
Suchtmittel sollen ja Emotionen beeinflussen und durch dieses "Belohnen" wie du es nennst, diesen Cut, den du setzt, benutzt du das SVV als eine Antwort auf deine Gefühle, die dir eine Form von Orientierung gibt.
Ist leider so das Suchtmittel vielseitig einsetzbar sind...
Ach mensch...ich werde an dich denken!

Hatte letztens auch wieder übelsten ritzdruck. war echt so schlimm dass ich wirklich hier rum getanzt bin wie eine Wahnsinnige ich habe es dann geschafft durch lautes Musik hören und tanzen und das Sprechen von Mantras dem Druck stand zu halten und es nicht zu tun.
Aber wenn es mir so geht komme ich mir immer so verrückt vor....

Wie geht's dir inzwischen es ist mit der ES wieder besser geworden?


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BeitragVerfasst: Di Jan 08, 2019 15:12 
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Huhu

Ja bei mir ist das eigentlich ein Drahtseilakt zwischen Anorexia (zumindest vom verhalten her, der BMI spricht dagegen) und Bulimie.
Keine Ahnung wie man es erklären soll.

Das mit dem SVV ist immer so eine Sache. Ich kann mir denken das du dich dabei komisch fühlst :D Aber solange es hilft, ist es gut! Ich tanze hier auch teilweise zu lauter Musik mit meinem Sohn zusammen. Das fühlt sich auch manchmal komisch an. :lol:
Ich hatte was SVV betrifft, bisher aber noch keinen Rückfall seit ich beim Arzt war. Ich habe aber so oft wieder das Verlangen. Ich weis nicht warum. Ich hasse es!
AM liebsten hätte ich meinen Kumpel rund um die Uhr hier. Er gibt mir irgendwas, das mir Halt gibt. Das Gefühl von Sicherheit. Schwierige Sache.

Die ES ist wieder rund um die Uhr anwesend. Ich bekomme es nicht aus meinem Kopf. Warum jetzt? Naja, Kämpfen heißt das Zauberwort oder? :D
Ich habe im Moment wieder so viele Gefühle. Gefühle mit denen ich nicht klar komme. Verdaaaamt und ich dachte es würde besser werden. Ja, wenn ich eine Kleinigkeit esse, weckt es das schlechte Gewissen. Ich versuche mich auch heute ganz viel mit Musik abzulenken. Das hilft manchmal ganz gut. Ansonsten Zeichne ich im Moment wieder ganz viel um den Kopf frei zu bekommen. Dann stelle ich mir vor wie ich ein geiles Bild an die Wand bringe. Habe für mein Wohnzimmer schon ein Bild im Kopf. ICh denke das werde ich gleich anfangen.

Ansonsten geht es ganz gut soweit. Und bei dir? Heute in ich übrigens nicht "clean" geblieben.

LG Knuffeline

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BeitragVerfasst: Fr Jan 11, 2019 13:49 

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Beiträge: 12
Hey du :)

Ja ess Störungen sind ja nicht immer eindeutig es gibt ja auch atypische Bulimie und so etwas.
Finde ich toll dass du so kreativ bist und tanzen und malen sind immer prima Sachen um mit Gefühlen umzugehen.
Ich drücke dir auf jeden Fall ganz fest die Daumen bin hier auch am kämpfen.... hat teilweise Probleme mit meiner Körperwahrnehmung manchmal gucke ich in den Spiegel und sehe plötzlich 30 *kg schwerer aus habe das Gefühl ich bin total aufgequollen ein schreckliches Gefühl.... aber von Essverhalten her bin ich zurzeit ganz zufrieden da gibt es andere Dinge die ich leider nicht im Griff habe.

Krass war , dass ich mir letztens heißes Wachs auf den Arm geschüttet habe und es NICHT gefühlt habe...

Habe ebenso Probleme mit Gefühlen umzugehen... aber genieß das Leben trotzdem.... das ist ein Geschenk... und es gehört dazu das ganze negative. . Und es kann uns auch stark machen.

Genieß die zeit mit deinem besten freund

:)


Zuletzt geändert von Antigone am Fr Jan 11, 2019 13:50, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: So Jan 13, 2019 22:32 
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Alter: 22
Registriert: 23 Aug 2013
Beiträge: 284
Wohnort: Köln
Hallo liebes <3

Das mit der Körperwahrnehmung kenne ich zu gut.
Manchmal ist das so und ich denke, ich hoffe ... das es irgendwann besser wird.

Wie du hast heißwachs auf den Arm gehabt??
Nichts gespürt? Einfach um auszuprobieren, ob du was spürst?
Das klingt gar nicht gut. Aber kontrollieren kannst du das nicht oder? Kann ja alles geben. Aber fühl dich ganz doll gedrückt.

Das mit dem Essen, das du es soweit im Griff hast klingt doch super!
Das freut mich richtig das zu lesen. Wie lange bist du denn K* frei?
Manchmal geht man die Dinge ganz falsch an und findet den richtigen Weg mit Dingen, die einem so absurd erschienen.

Zu mir ...
Ich habe ausgerechnet dieses Wochenende gelernt, ganz offen mit den Dingen umzugehen. Neues auszuprobieren, Man weis ja nicht wo es einen hinführen kann oder? Sich auf Dinge einlassen, die einen absurd erschienen. Ich versuche genauso mit Neugier auf die Dinge zu zu gehen, wie ich es früher auch getan habe.
Ich bin einfach ein neugieriger Mensch, weis nicht was aus manchen Sachen wird, wenn ich es nicht ausprobiert habe. Neue Wege zu gehen, die ich nie in betracht gezogen habe, bis ich einmal richtig darüber nachgedacht habe.
Man muss nichts an sich fesseln. Zwischendurch braucht doch jeder mal Luft zum Atmen. Ich liebe das Leben, mit all seinen Tücken und Macken. Es nicht zu probieren wäre Wahnsinn. Dinge vorbeiziehen zu lassen wäre Wahnsinn.
Ich habe dieses Wochenende von allem losgelassen, was mich bisher geführt hat. Ich bin bereit neue Wege zu gehen, andere Wege und gehe diese mit der Neugier eines Kindes, die ich wiedergefunden habe.


Ich hoffe dir geht es gut. War das komplette Wochenende auch K* frei! :)

LG Knuffeline

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BeitragVerfasst: Mo Jan 14, 2019 10:59 

Registriert: 31 Dez 2018
Beiträge: 12
..


Zuletzt geändert von Antigone am So Jan 20, 2019 16:36, insgesamt 1-mal geändert.

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