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 Betreff des Beitrags: Gewöhnung ans Erbrechen?
BeitragVerfasst: Fr Feb 23, 2018 21:14 

Registriert: 23 Feb 2018
Beiträge: 2
Hallo ihr Lieben!

Ich leide seit 14 Jahren unter Anorexie. Seit einiger Zeit gönne ich mir zweimal wöchentlich am Abend [Aufzählung von Lebensmitteln] etc. Aber auch nur, weil ich während des Essens (was sehr lange in Anspruch nimmt - ich beginne gegen acht und esse bis ca. 4 Uhr nachts, weil ich keine großen Mengen auf einmal verzehren kann) mehrfach auf die Toilette gehe, um zu erbrechen (nach jeder kleinen Portion). Bisher hat das immer problemlos funktioniert. Aber am vergangenen Dienstag funktionierte es auf einmal wesentlich schwerer, obgleich ich am Samstag zuvor keinerlei Probleme hatte. Woran kann das liegen? Liegt eine Art Gewöhnung vor? Oder ist der Grund, dass ich am Dienstag unheimlich müde und erschöpft war?
Ich erhoffe mir ehrliche Antworten, keine Therapieempfehlungen oder ähnliches - das Thema habe ich mittlerweile abgehakt.

Vielen Dank!
Resa


Zuletzt geändert von Caruso am Fr Feb 23, 2018 21:52, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Gewöhnung ans Erbrechen?
BeitragVerfasst: Di Feb 27, 2018 21:03 

Alter: 27
Registriert: 01 Jan 2011
Beiträge: 1091
Wohnort: Wunderland
Hallo Resa,

Zunächst einmal wollte ich dich fragen, warum das Thema Therapie für dich abgehakt ist. Hast du schon so viel versucht und hast keine Lust und Hoffnung mehr?

Und um deine Frage zu beantworten : ja, dein Körper gewöhnt sich sozusagen daran. Es wird mal für mal schwerer. Es kommt eh nicht alles wieder raus - in Bezug auf die Kalorien. Selbst wenn du nach jedem bisschen kotzen gehst. Ein Teil der zugenommenen Kalorien bleibt bei dir.

Liebe Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Gewöhnung ans Erbrechen?
BeitragVerfasst: Mi Feb 28, 2018 22:13 

Registriert: 23 Feb 2018
Beiträge: 2
@Lientje
Ich bin mittlerweile seit 14Jahren anorektisch, war in Kliniken, habe ambulante Therapeuten besucht, Astronautenkost verschrieben bekommen...- mir reicht es endgültig. Ich habe jahrelang vergeblich gekämpft. Jetzt tue ich, was die Anorexie von mir verlangt und erfreue mich an dem positiven Gefühl, mit dem sie mich belohnt, wenn ich gehorsam bin. Die zwei Abende wöchentlich, an denen ich essen darf, was ich gerne mag (sofern ich möglichst viel wieder erbreche) sind, worauf und woran ich mich freue.

Ach so: von Gewöhnung keine Rede - die letzten beiden Male hat das Erbrechen fabelhaft funktioniert. Es muss also daran gelegen haben, dass ich an besagtem Dienstag müde und erschöpft war, weshalb es derart schlecht geklappt hat. Ich glaube sogar, dass es im Gegenteil von Mal zu Mal besser klappt und ich weniger Aufwand investieren muss, um erbrechen zu können


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 Betreff des Beitrags: Re: Gewöhnung ans Erbrechen?
BeitragVerfasst: Do Mär 01, 2018 13:16 

Registriert: 17 Apr 2015
Beiträge: 406
Na das ist doch großartig, läuft ja super bei dir!


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 Betreff des Beitrags: Re: Gewöhnung ans Erbrechen?
BeitragVerfasst: Do Mär 01, 2018 21:35 

Alter: 27
Registriert: 01 Jan 2011
Beiträge: 1091
Wohnort: Wunderland
Ok, ich kann sehr gut verstehen, dass man nach so einer langen Zeit irgendwann Phasen hat, wo man einfach keine Lust mehr hat. Warum ist das bei dir so? Denkst du, dass du austherapiert bist? Es keinen Sinn mehr macht irgendetwas zu versuchen? Was ist der Grund dafür, das du dich aufgibst? Was ich dich frage, meine ich ernst. Ich möchte es wirklich verstehen. Ich war 10 Jahre bulimisch / anorektisch. Hatte eine kurze Phase ohne ES (ungefähr 1 1/2 - 2 Jahre). Bin jetzt seit knapp drei Jahren wieder in der ES. Es gab Tage, da wollte ich die ES wirklich als Teil von mir akzeptieren und beginnen, damit leben zu lernen. Aber nicht weil ich die ES als Krankheit annehmen, sondern aufgeben wollte. Jedoch kam es mir wie mich selbst aufgeben vor. Und mich selbst abschreiben möchte ich nicht. Ich kämpfe jeden Tag. An manchen gebe ich mich zwangsweise der ES hin. Ärgere mich und bin enttäuscht von mir. Ich fange wieder an zu kämpfen. JEDEN verdammten Tag und hoffe, dass es besser wird. Ich habe den ganzen Tag geschafft. Ordentlich gegessen. Es war nicht leicht. Immer diese Gedanken in meinem Kopf. Vier Situationen gemeistert. Ich hätte stolz sein können. Ich wollte aber noch mehr. Konnte mich nicht zufrieden geben. Und das, hat mir das Genick gebrochen hat. Mich selbst wieder zu sehr unter Druck gesetzt. Ich habe für heute verloren. Gehe jetzt noch eine kleine Runde spazieren und dann ins Bett. Was würde ich lieber machen? Richtig! Mindesten noch eine Stunde Sport. Die Kalorien, welche zu viel aufgenommen wurden, abtrainieren. Ich lasse es. Warum? Ich habe meinen Körper - mir selbst - heute schon viel zu viel zu gemutet. Was ich jetzt brauche, ist etwas entspannendes und Ruhe. Ich starte nicht erst morgen einen neuen Versuch, sondern gleich heute. Was ich damit sagen möchte ist einfach, dass man sich nicht selbst so bestrafen darf. Ich kann jetzt nur für mich sprechen aber ich wurde in meinen Leben schon so oft verletzt - mir wurde so viel Scheiße angetan und was mache ich ? Ich tu mir selbst weh. Immer und immer wieder. Ich brauche nichts von dem Verzeihen, was mir irgendwer, irgendwann einmal angetan hat aber ich muss mir endlich verzeihen lernen. Na klar, fühlt sich für mich gigantisch an, dünn zu sein. Ich habe ein unglaubliches Selbstbewusstsein. Ich gehe so unglaublich selbstverständlich mit mir um, weil ich mich dann sehr mag. Mich jetzt so zu akzeptieren, mit fast 20 *Kilo mehr, ist schwer. Ich wäre so gerne wieder dünn. Aber das schaffe ich nur, in dem ich krank bin und bleibe. Lohnt sich das? Für mich nicht. Ich hoffe, dass ich meine Probleme gelöst bekomme, normal leben kann und vielleicht durch eine gesunde Lebensweise, irgendwann doch an mein Ziel mit meiner Wunschfigur komme.
Ich wünsche mir sehr für dich, dass du irgendwann wieder die Kraft dazu aufbringen kannst, weiter zu kämpfen. Ich bin davon überzeugt, dass wir es hier alle schaffen können. Jeder von uns braucht nur den richtigen Grund und eben unterschiedlich Zeit um den Kampf gegen die ES zu gewinnen.
Und was ich noch kurz zum Kotzen sagen wollte: bei mir ist es definitiv nicht so. Früher, als ich nur einmal in der Woche mich übergeben habe, ging es auch alles ganz easy. Umso öfter ich es jedoch getan habe, umso schwieriger wurde es. Aber das ist auch egal. Jedes Mal ist zu viel.

Liebe Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Gewöhnung ans Erbrechen?
BeitragVerfasst: So Mär 04, 2018 14:50 
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Alter: 28
Registriert: 02 Okt 2010
Beiträge: 178
Glaubst du wirklich, dass das Essen und Erbrechen das Schoenste an deinem Leben sind? Tief in dir weisst du doch eigentlich, dass du dich an ganz anderen Dingen viel mehr erfreuen koenntest. Ein Haustier, ein Buch, ein schoener Film, lustige Abende mit Freunden, ein Hobby etc. Klar kommst du nach 14 Jahren Anorexie nicht einfach wieder ins normale Leben, aber selbst da muss es doch Hobbies geben, die dir leichter zugaenglich sind. An deinem "Goennabend" kannst du auch in einem Gourmetrestaurant eine Portion bestellen. Die sind klein. Wenn du das alleine kannst, kannst du es auch mit anderen etc. Ich bin auch schon ewig essgestoert, versuche aber immer wieder die Grenzen zu verschieben, gehe zu geselligen Anlaessen ohne zu essen, koche mit Freunden Rezepte, die fuer mich gehen (und ploetzlich geht es immer einfacher und es macht Spass) einfach nur, weil das Essen nicht das ganze Leben wegnehmen soll. Wenn du willst, kannst du leben.


Zuletzt geändert von Latika am So Mär 04, 2018 14:51, insgesamt 1-mal geändert.

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