Bulimie ->Angst vor der Schule aber kann keiner nachvollziehen

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Hallo ihr lieben, ich bin Lea und 18 Jahre alt, wäre wirklich extrem dankbar wenn sich das jemand durchliest und mir helfen könnte sry schonmal im voraus dass es so lang wird.. mein Problem ist dass ich eigentlich zur Schule gehen muss um mir meine Zukunft nicht zu versauen aber ich kann es einfach nicht... sobald ich in der Schule bin versinke ich vor Scham in Grund und Boden... war deshalb schon seit Halbjahr nicht mehr in der Schule und es hört einfach nicht auf aber ich muss nach den Sommetferien unbedingt wieder hin sonst hab ich ein Abi komplett verkack tund das nur wegen der Bulimie weil mein Gewicht so extrem schwankt und mittlerweile *kg (bei *m) ist. Ich weiß dass manche das noch okay finden würden und es in der Schule auch Leute gibt die viel mehr wiegen und trzd dahin gehen bla bla aber ich finde mich selbst total ekelhaft!! Jeden Morgen wenn ich aufstehe ekel ich mich vor mir selber, möchte noch nicht mal die Augen öffnen weil ich dann meinen Körper ertragen muss, Duschen ist deshalb auch eine Qual,ich laufe nur mit meiner schwarzen Leggings rum weil mir keine einzige meiner Jeanshosen mehr passt aber gleichzeitig hab ich zurzeit weder das Geld dafür noch kann ich es mit meinem Gewissen vereinbaren mir schon wieder neue Klamotten für diesen Körper zu kaufen weil ich ihn einfach nur abscheulich finde weil es auch immer mehr Fett wird... Ich komme aber zurzeit einfach nicht von der Bulimie weg weil ich mich extrem einsam fühle und hier einfach niemanden habe.. ich habe 6 Jahre in ner Wohngruppe gewohnt, bin dann kurzfristig zu meinem Exfreund gezogen den ich bis dato 5 Tage kannte weil ich es im Heim nicht mehr ausgehalten habe und abgehauen bin woraufhin ich da rausgeflogen bin.. hab von meiner Psychiaterin hier Borderline diagnostiziert bekommen nachdem diese sich meine Berichte durchgelesen hat . Da das jz einfach zu lang werden würde das alles aufzuschreiben fass ich es kurz aber war im Heim schon wegen Sozialphobie, Schlafstörungen, Verdacht auf Ads, Atypischer Bulimie(hab eig ne Mischform aus allem bzw mein Essverhalten ist halt immer so wie es mir gerade geht wenn es mir schlecht geht kann ich mich tagelang nur von Schokolade ernähren (mit entsprechenden Konsequenzen:(( ) und wenns mir einigermaßen gut geht ess ich meistens so gut wie gar nichts mehr)
Dann halt noch wegen zeitweiser Suizidalität, mittelgradigen depressiven Episoden und meine Psychologin von dort mit der ich durch Zufall weil ich durchgedreht bin( kann mit Trennungen absolut gar nicht umgehen) und sie angerufen hab wieder Kontakt hab meint halt dass das bei mir kein klassisches Borderline sondern ne komplexe Ptbs ist und ich bin in der Schönklinik in Bad Arolsen angemeldet aber die können mich erst im Oktober aufnehmen... aber ich bin echt extrem am verzweifeln...
Ich wohne zurzeit zur Untermiete bei einem 50 jährigen der in Hamburg n Unternehmen hat und der scheißt mich auch nur noch zusammen weil ich nichts mehr auf die Reihe bekomme wegen putzen und so aber ich bekomme es noch nicht mal mehr hin mein Zimmer sauber zu halten.. und er will nicht jemanden in seiner Wohnung haben der sein Leben nicht auf die Reihe bekommt was ich ja such verstehen kann aber ich kann einfach nicht andersich liege den ganzen Tag im Bett dröhne meinen Kopf mit viel zu lauter Musik voll ernähr mich fast ausschließlich von Schokolade nehme immer weiter zu aber kotzen fast gar nicht mehr weil ich ne Zahnspange bekommen hab aber das hält mich trotzdem nicht von den beschissenen FAs ab . Ich kriege dauernd Flashbacks aus meiner Vergangenheit oder komme mit mir selbst nicht mehr klar oder bereue einfach mein komplettes Verhalten in der Vergangenheit fange dann an zu heulen bekomm Suizidgedanken und ne Stunde später bin ich wieder zuversichtlicher aber es wechselt halt ständig und ich kann es nicht kontrollieren.. Ich fühl mich extremst einsam und seh gar keinen Sinn mehr darin irgendwas zu machen weil es sowieso niemanden interessiert... mein Vater interessiert sich nur (wirklich nur) für sein Geld und will mir keinen Unterhalt zahlen, deswegen hat meine gesetzliche Betreuerin jz einen Anwalt angefordert welcher Papa daraufhin geschrieben hat und Papa hat sich jz auch eine Anwältin genommen und hat ihr aber irgendwelche Lügenmärchen erzählt die gar nicht stimmen (die Antwort von seiner Anwältin wurde an mich weitergeleitet) und das verletzt mich halt auch extrem... meine Mutter hat mich früher geschlagen sich nie um mich gekümmert und bekommt ihr Leben selbst nicht auf die Reihe weshalb ich im Heim gelandet bin.gibr noch lauter andere Sachen aber dann würde der Text zum Roman werden... ich weiß nicht was kch machen soll ich schäme mich nur noch für mich selbst... ich brauche irgendwen der mich versteht und sehne mich so nach jemanden der mir nah ist aber das geht nicht wenn ich die beschissene Essstörung nicht loswerde.. Ich fühle mich einfach überall fehl am Platz und seh gar keinen Sinn darin mehr zu leben ... Ich fühl mich irgendwie wie so ein Wesen was einfach nur da ist aber das halt niemanden interessiert.. und brauche dringend von irgendwem Zuneigung und halt körperliche Nähe um irgendwie aus meinem Selbsthass wieder auszubrechen aber mit der Essstörung geht dasnicht!!! Aber das kann halt keiner nachvollziehen wirklich niemand, was mich daran so fertig macht und schon gar nicht dass mei Gewicht ein Grund sein soll nicht zur Schule zu gehen...
Hat jemand von euch eine Lösung was das gleiche Gefühl wie ein Essanfall auslöst oder kann mir ein Medikament empfehlen dass mich soweit in Zaum hält/betäubt dass ich zumindest die Schule jnd mein Esssverhalten wieder auf die Reihe bekomme? ich muss einfach nur wieder dünner werden ich ertrag mich selbst nicht mehr....mein Körper isoliert mich von allem und schäme mich nur noch für mich selbst..
Oder kann jemand mir helfen ? Oder einfach nur mit mir schreiben ? Wäre wirklich extrem dankbar wenn mich jemand verstehen jnd mir helfen könnte...

Re: Bulimie ->Angst vor der Schule aber kann keiner nachvollziehen

#2
Hey Lea,
direkt vorweg: Ich habe keine Bulimie und habe mich gerade nur registriert, um dir antworten zu können. Bin zufällig vorhin auf deinen Post gestoßen. Ich habe gesehen, dass bisher noch niemand darauf geantwortet hat und das hat mir sehr leid getan!
Vielleicht kurz zu mir: Ich bin Emmi, 19 Jahre alt und habe vor 2 Jahren Abi gemacht (nur damit du das jetzt irgendwie einordnen kannst ...)
Ich würde wirklich gerne versuchen, dir zu helfen. Deine Geschichte hat mich sehr berührt und ich möchte dir direkt schon einmal sagen: Ich glaube dir, dass du dich genauso fühlst, wie du es beschrieben hast und es tut mir unendlich leid, dass du das durchmachen musst - ABER es ist keinesfalls so, dass du nutzlos bist oder nicht gebraucht wirst, bitte rede dir das nicht ein! Du bist momentan in einem abgeschirmten Würfel, der kein Licht durchlässt und musst mit der Faust durch die Wand schlagen, um zu sehen, dass draußen das Leben anders ist ...
Bitte glaub mir, du bist nicht allein!
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