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Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 3 Beiträge ] 
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 Betreff des Beitrags: Rückfälle nach 10 Jahren
BeitragVerfasst: Mi Jul 18, 2018 21:02 
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Alter: 30
Registriert: 12 Apr 2007
Beiträge: 3742
... und ich weiß warum, will und kann aber nichts dagegen tun.

Hallo ihr Lieben,

Ich glaube, dass sich kaum jemand an mich erinnern wird, ist ja auch alles viel zu lange her und die Zeit vergeht dann doch schnell. Nur kurz zu mir; ich war jetzt ungefähr 10 Jahre komplett rückfallfrei, habe auch meinen Körper akzeptiert gehabt, keine Diäten gemacht, einfach gegessen, zu Ende studiert, gearbeitet, ein Kind bekommen, wieder gearbeitet, mich getrennt, alleinerziehend jetzt mit stressigem Alltag und 40h-Woche auf der Arbeit.

Und ich war wirklich rückfallfrei bis Anfang des Jahres, habe das alles (und es war nicht wenig), wirklich gemeistert und meine Strategien entwickelt, mich abreagiert, Sport gemacht, Essen und Körper waren kaum Thema und jetzt beginnt es wieder, irgendwie.


Ich hatte vielleicht in den letzten vier Monate vier Rückfälle, immer in so Situationen, in denen ich müde und emotional ausgelaugt von der Arbeit komme, mein Kind aber sofort jetzt ganz viel Mama will und ich eigentlich meine, dass wir noch ganz viel machen müssten, ich aber eigentlich mal runterkommen muss, um wieder Kraft zu haben. Das klappt oft ja sehr gut, und manchmal halt auch gefühlt schon absichtlich gar nicht.

Ich habe auch keine großen Fressanfälle, hält sich alles sehr im Rahmen, aber ich möchte dann einfach kotzen, weil ich es zum Kotzen finde, weil ich dann meinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht werde, das Gefühl habe, eine schlechte Mutter zu sein, alles nicht zu schaffen und so weiter. Helfen tut es, wenn ich zwischen der Autofahrt und der Abholzeit im Kindergarten noch mal 10 Minuten für mich habe, was aber an den Tagen, an denen ich lange arbeite, nicht geht. Helfen tut es auch, wenn ich 20 Minuten laufen gehen kann nach der Arbeit (ergo geht vielleicht an 2 von 5 Tagen), und sie dann abhole.
Es würde auch helfen, wenn ich nicht noch grundsätzlich jedes zweite Wochenende auch noch zusätlich Bereitschaftsdienste machen müsste. Und nein, ich habe auch keine Eltern in der Nähe, die mir die Kleine mal 30min abnehmen könnten.

Es würde mir auch helfen, wenn ich mal den Mund aufmachen würde und mich mal erklären würde. Kann ich aber nicht und mache ich nicht, ich weiß ja noch nicht mal, ob ich den Text hier wirklich abschicken werde.

Ich weiß auch nicht, was ich sagen soll. Ich kenne die Lösungen für die Probleme, ich weiß, dass ich an meinen Ansprüchen arbeiten muss und auch, dass ich mir noch viel bewusster Pausen zu nehmen habe. Ich weiß das alles. Aber nur im Kopf und nicht im Bauch.


Herzlich Willkommen im richtigen Leben. Es ist nie vorbei.

_________________
If defeat is for quitters, then the victory remains in the try.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückfälle nach 10 Jahren
BeitragVerfasst: Do Jul 19, 2018 7:17 

Alter: 27
Registriert: 17 Apr 2015
Beiträge: 53
Kann es sein, dass du dich gerade ganz schön alleine fühlst und du dir Unterstützung wünschst?

Hast du jemanden in deinem Freundes-, Familien-, Bekanntenkreis, zu dem zu Vertrauen hast und wo du dich mal ausquatschen könntest? Und wenn nicht oder zusätzlich: Hast du schon mal daran gedacht, dass dir wenn es notwendig ist auch theraputische Hilfe zusteht?
Was du da im Alltag zu stämmen hast (Job, Kind...) ist ganz schön viel, wenn man alleine dasteht..."zum kotzen", wie du schreibst. Vielleicht ist ein erster Pieps des Mund aufmachens mit deinem obigen Post schon passiert. Aber wir kennen dich halt nicht persönlich. Denkst du, du kannst es schaffen, mit jemandem aus deinem Umfeld darüber zu reden?
Ich mach das manchmal auch erstmal schriftlich, wenn ich das Gefühl habe so gar nicht damit anfangen zu können. Etwa im Wortlaut "Ich möchte gerne über etwas reden, wo es mir zur Zeit nicht gut geht, aber es fällt mir schwer, weil ich mich schäme, überfordert bin..."

Gäbe es sonst jemanden, der mal auf deine Tochter schauen könnte/sie vom Kindergarten abholen? Vielleicht gibt es in dem Kiga Eltern die in der Nähe wohnen und sie hie und da mal mitnehmen und zu dir heimbringen würden? Mit Nachbarn ist das ja nicht so easy in Großstädten. Aber du wirst nicht darum herumkommen, mal zu reden, zu fragen...
Vielleicht musst du der Person die potentiell dein Kind abholen könnte ganr nichts von der Essenssymptomatik sagen. Nur, dass der Alltag viel ist, du etwas Luft dazwischen brauchst und dir und letztendlich der Kleinen geholfen wäre, wenn du dazwischen ein bisschen Zeit für dich hättest.
Es gibt in manchen Städten auch sogenannte "Leihomas", also ältere Damen die Zeit Freude daran haben auf Kinder aufzupassen...könnte das was für euch sein? Oder dass sie, falls das finanziell drin ist, z.B. 1-2-3 mal in der Woche ein Kindermädchen abholt, vielleicht noch 1 Stunde mit ihr spielt, in der du Laufen gehen, dich entspannen kannst...


Umarm dich selber ganz liebevoll und lass von dir lesen :)
Alles Liebe!


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückfälle nach 10 Jahren
BeitragVerfasst: Mi Aug 15, 2018 20:50 
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Alter: 37
Registriert: 16 Jun 2005
Beiträge: 623
Wohnort:
ich erinnere mich an dich - Aber ich glaub du dich nicht an mich.

respekt - 10 jahre frei - gratulier.

ich kann mich in deine Zeilen so gut hineinfühlen, bin auch alleinerziehend, im Schichtdienst und zuoft geplagt von meinen zu hohen Ansprüchen an mich selbst.
so lange frei bin ich nicht; habe es nach so vielen jähren an Therapie - und sooo vielen Rückschlägen erst mal 4 Monate jetzt geschafft.
ich denke leicht und einfach ist es nie, der feind ist immer bei/in/um uns.
wenn du weisst was dir helfen kann - wenn auch nur gering, dann versuch dir die kleinen feinen Auszeiten zu nehmen; und sprich über deine Überforderung oder Emotionen -l denk dann fühlt man sich nicht mehr so ganz "allein".

alles liebe

_________________
Ich hasse meine Tränen - denn sie verraten meine Gefühle!


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