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 Betreff des Beitrags: Wohin mit den Gefühlen
BeitragVerfasst: Di Feb 27, 2018 12:05 

Registriert: 02 Jun 2014
Beiträge: 75
Hey,

Ich weiß gerade nicht mehr wohin mit den Gefühlen.
Seit ich aus der ES raus bin/die ES besser ist, kommen dafür so viele, auch sehr tiefe Gefühle auf und ich kann nicht mehr. Ich frage mich, ob man mit ihnen leben muss, aber ganz ehrlich keine Ahnung wie ich das könnte.
Vor allem ist es ein ganz arg tiefer Schmerz, der gerade bzw seit über einem Jahr jetzt, da ist, zusätzlich getriggert durch eine Freundschaft, die genau diesen Punkt getroffen hat.
Kennt ihr so etwas? Wie geht ihr mit sowas um? Bin um alle Ratschläge dankbar. Ich will nicht zurück in die ES. Wirklich persönlich mich mit den Gefühlen anvertrauen kann ich nicht, zumindest nicht voll. Ich brauche etwas, wie ich selber, möglichst eher unabhängig von anderen Menschen, damit umgehen kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wohin mit den Gefühlen
BeitragVerfasst: Di Feb 27, 2018 20:57 

Alter: 27
Registriert: 01 Jan 2011
Beiträge: 1091
Wohnort: Wunderland
Hallo liebe Fledermaus,

Dass momentan so viele intensive Gefühle hoch kommen ist ganz klar. Du hast diese ja zuvor mit der ES weg gemacht - unterdrückt. Nun wo du nichts mehr zum Vermeiden hast, kommen sie schonungslos an die Oberfläche und wollen wahrgenommen, gehört, gefühlt und 'behandelt' werden.
Um deine Frage zu beantworten ob man damit leben muss: Ich kann da nur für mich sprechen aber aus meiner Erfahrung heraus kann ich dir sagen, dass du es nicht musst. Entscheident ist nur, wie du damit umgehst. Auch hier gibt es wahrscheinlich kein Patentrezept, was für jeden gilt. Ich für mich kann nur sagen - und ich habe dafür mehr als 10 Jahre gebraucht - dass es für mich das beste war, dass was mich belastet auszusprechen bzw aufzuschreiben. Es jemanden zu geben bzw mich mit diesen jemanden hinzusetzen und es zu besprechen. Die Gedanken und Gefühle sind nicht weg. Sie kommen immer mal wieder aber sie sind weniger stark und gehen ganz schnell wieder, wenn ich sie kurz wahrgenommen habe.
Ich bin ein sehr autonomer Mensch. Ich will immer alles für mich selbst regeln. Keine Hilfe annehmen. Ich habe richtig heftige Probleme zu vertrauen. Ich kann kaum etwas zulassen, was von anderen ausgeht. Mir fällt es wahnsinnig schwer jemanden zu zeigen, dass ich mich so fühle. So verletzlich bin. Eben nicht perfekt, stark und immer gut gelaunt. Ehrlich zu jemanden zu sein, wenn es mir nicht gut geht. Ich Hilfe bräuchte. Und noch viel schwieriger war es für mich ehrlich zu mir selbst zu sein. Das war jedoch der erste Schritt. Ich musste mir bestimmte Dinge eingestehen und zugestehen. Musste mich danach überwinden, mich jemanden völlig zu offenbaren und seit dem, geht es mir damit gut. Ich bin klarer was das angeht und zumindest dieser Punkt hat kaum noch Einfluss auf meine ES. Ich weiß nicht, wie hilfreich das jetzt für dich war, aber ich kann nur von mir berichten und sagen, was mir geholfen hat. Und alles raus zu lassen war gut :).

Liebe Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Wohin mit den Gefühlen
BeitragVerfasst: Fr Mär 02, 2018 22:58 

Registriert: 02 Jun 2014
Beiträge: 75
Danke für deine Antwort:)
Es hilft sehr zu hören, was Anderen gut tut.

Wie konntest du dich doch jemandem ganz anvertrauen, obwohl du so arge Probleme mit Vertrauen hast?
Ich habe auch sehr Schwierigkeiten mit dem Vertrauen mittlerweile. Und ich habe mich auch zum Teil in deinem Text wiedergefunden. Es muss einen ja auch keiner mit Absicht verletzen, aber es passiert ja doch trotzdem.

Über die Gefühle und was los ist zu reden, hilft mir auch sehr. Nur mittlerweile gibt es keinen in meinem Umfeld mehr, mit dem ich das kann. Auch wieder Vertrauensproblem und es geht ja auch nicht mit jedem. Aufschreiben hilft mir manchmal, aber nicht genug.
Die Gefühle kommen so oft wieder auf, seit fast zwei Jahren läuft das jetzt so, dass ich nicht mehr mit ihnen klarkomme.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wohin mit den Gefühlen
BeitragVerfasst: Mi Mär 07, 2018 17:33 

Alter: 27
Registriert: 01 Jan 2011
Beiträge: 1091
Wohnort: Wunderland
Naja, meine Therapeutin hat mir halt immer wieder gesagt, dass es gut tut, wenn man nicht immer alles mit sich allein aus macht. Das es befreiend sein kann, wenn man mit jemanden über seine Probleme spricht. Was das um Hilfe bitten und annehmen angeht, hatte sie einen ähnlichen Standpunkt. Mein Problem war bis dahin, dass ich immer nur negative Erfahrungen gemacht habe, was diese beiden Dinge anbelangt. Für mich war es schon ein großer Schritt mir professionelle Hilfe zu holen. Bis ich zu meiner jetzigen Thera kam, hatte ich auch ein paar nicht so tolle mit dabei - waren aber glücklicherweise auch nur Kennenlerngespräche. Bei meiner Thera konnte ich auch nciht gleich alles besprechen. In der ersten Therapie war es sehr mühselig - sicher für uns beide. Ich habe - bevor ich überhaupt etwas gesagt und geantwortet habe - erst ewig überlegt, ob und was ich ihr anvertrauen möchte. Was ja quatsch ist. Sie ist ja dafür da, dass sie mich bei meinen Problemen unterstützt und dazu muss sie natürlich auch wissen, was mit mir los ist. Um mir wiederum adäquat helfen zu können. Mir war das da schon klar aber habe es nicht immer gut geschafft. Nun ja, irgendwann habe ich all meinen Mut zusammen genommen und eine Sache - die mich sehr belastete - drei Menschen - die mir sehr wichtig war - erzählt. Zu Beginn hat es sehr gut getan. Es war endlich raus. Etwas später war es aber doch schlimm für mich. Nun hatte ich für mich im Hinterkopf, was sie über mich wissen und dass sie sich natürlich auch Sorgen um mich machen. Ich hatte wieder mehr Probleme mich anzuvertrauen. Gut war für mich zum damaligen Zeitpunkt, dass die Therapie nur noch ein paar Stunden ging und da es mir so schon gut ging und ich an sich nicht mehr essgestört war, habe ich die Therapie schon früher beendet. Ich wollte mich nicht mit den anderen Sachen auseinadersetzten. War natürlich nicht so clever.
Durch diverse Dinge, die nicht mit den Problemen von früher zu tun hatten, bin ich nach einiger Zeit wieder in die ES geraten.
Schnell war auch wieder mein altes Muster - was die ES anbelangte - ans Tageslicht gekommen. Somit wieder eine Therapie begonnen - immer noch dabei. Ich kam - nach weiteren 1 1/2 Jahren - im letzten Jahr zu Schluss, dass ich meiner Thera nun alles sagen bzw. schreiben muss, was mich belastet. Ich musste mit ihr und mir ehrlich sein. In welchen Rahmen sollte ich mich denn jemanden besser anvertrauen können, als in einer Therapie? Sie hat ja nichts davon, wenn sie irgendetwas davon sozusagen gegen mich verwendet. Gesagt getan. Ich muss zugeben, dass es sich nciht ganz so gut angefühlt hat, wie ich es mir erhofft habe ABER die Dinge, die mir seit Jahren so zugesetzt habe, sind nun fast kein Thema mehr. Ich konnte sie weitesgehend für mich bearebiten und zumindest damit geht es mir jetzt besser. Ich erkläre immer ziemlich umständlich. Ich hoffe du weißt wie ich das meine :).

Genau, man kann immer verletzt werden. Und das machte ich mir klar. Ich musste lernen mich schneller abzugrenzen, wenn ich merke, dass mir bestimmte Menschen - auch wenn ich sie sehr mag - nicht gut tun oder mir nur ein schlechtes Gefühl geben. Es ist definitiv nicht immer leicht aber mit etwas Übung wird es besser und besser. Ich versuche so gut es geht - auch wenn nciht mit allen, denn das macht einfach keinen Sinn - darüber zu sprechen, wenn etwas für mich nicht stimmig ist. Eine Lösung zu finden. Manche Sache mache ich auch immer noch mit mir selbst aus, aber eben nicht nur.

Bist du in einer oder warst du schon mal in einer Therapie?
Wenn du magst, kannst du mir auch gerne schreiben. Manchmal hilft es ja auch mit jemand total fremden über seine Probleme zu reden.

Liebe Grüße


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