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Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 9 Beiträge ] 
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BeitragVerfasst: Sa Nov 20, 2010 20:38 
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Registriert: 09 Aug 2009
Beiträge: 455
Ich habe vor ein paar Wochen oder Monaten bereits geschrieben, aber mir ist danach einen neuen Thread zu eröffnen. Diesmal bleibe ich wohl auch wieder für länger... Und ich würde mich echt freuen, ein paar alte Gesichter zu hören (sehen) - keine Ahnung.

Essgestört bin ich seit über 10 Jahren. Irgendwas zwischen Magersucht und Bulimie und Sportsucht. Keine Ahnung, ob das einen unterschied macht. Für mich wahrscheinlich schon (Magersucht ist ja viel besser weil perfektionistisch und voller Selbstdisziplin), aber im Prinzip ist alles gleich krank und einfach nur schrecklich. Nachdem ich mein Problem lange Jahre verheimlicht habe, konnte ich die Fassade irgendwann nicht mehr aufrecht erhalten. Ein paar Leute haben es erfahren, die erste ambulante Therapie. Ohne Erfolg. Noch ein paar Leute haben es erfahren und als ich in die Klinik gegangen bin wussten es schließlich Alle. Grundsätzlich ist das kein Problem, da ich wirklich viel Unterstützung und Hilfe bekomme habe. Nach 4 Monaten in der stationären Therapie ging es mir auch wieder besser und ich schien es im Griff zu haben. Leider für nicht besonders lange. Ein paar ziemlich harte Schicksaalsschläge und ich bin am Punkt wie vor der Klinik! Da hilft auch nicht die ambulante Anschlusstherapie... Mein derzeitiger Therapeut hätte mich am Liebsten schon wieder als Akutfall stationär eingewiesen. Ich konnte mich jetzt darauf einigen, dass ich auf der Wartelist für die alte Klinik stehe wo es - wie es aussieht - im nächsten Jahr weitergeht. Wirklich anfreunden kann ich mich damit nicht. Ich habe Angst vor der Reaktion auf der Arbeit (werden sie das akzeptieren?) und ich habe Angst, dass ich es auch nach einem zweiten Aufenthalt nicht packe. Manchmal denke ich mir auch, dass das alles Unsinn ist und ich irgendwie die Kurve bekomme. Zur Zeit beweise ich mir aber jeden Tag das Gegenteil. Warme Mahlzeiten sind undenkbar. Zumindest außerhalb der Essanfälle. Ich breche wieder regelmäßig (also täglich) und merke, dass ich immer mehr an meine Grenzen komme. Mir fehlt einfach die Kraft, dagegen anzukämpfen und ich sehne mich einfach nur nach einen Tag, an dem der Kampf nicht da ist, an dem ich einfach abschalten kann! Leider gibt es das nicht.
Oft gebe ich mir auch selber die Schuld an dem ganzen Mist (ich ziehe mich zurück, nehme Hilfe von Freunden nicht an - weil ich es nicht ertrage und weil ich mich nicht ertrage - ), hasse mich noch mehr und Selbstzerstörung wird immer größer. Derzeit weiß ich nicht, wie ich mit dem ganzen Mist umgehen soll, ob es Sinn macht wieder in die Klinik zu gehen (oder eh alles bei mir verloren ist) und wo ich mit meinem Leben hin soll.

Keine Ahnung, was ich für eine Hilfe oder Reaktion erwarte. Im Prinzip weiß ich theoretisch so viel, aber ich kann es nicht umsetzten...

_________________
Wer die Vergangeheit in der Gegenwart lebt, hat für die Zukunft keine Perspektive...


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BeitragVerfasst: Sa Nov 20, 2010 21:00 
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Alter: 32
Registriert: 18 Jul 2010
Beiträge: 371
Huhu Mel...

da liesst sich so viel Traurigkeit und Angst in deinem Beitrag... es ist nie zu spät und nie sinnlos hilfe anzunehmen!! Schau, bei vielen reicht 1 Klinikaufenthalt nicht aus, das ängstig mich persönlich auch, doch macht mich der Gedanke, diese Krankheit auf ewig mit mir tragen zu müssen, noch viel Verzweifelter...

Du weißt selber, das der weg dahin hart und anstrengend ist, aber er ist nicht unüberwindbar... mach dich nicht kleiner als du bist!

Ich drücke dir fest die daumen, und würde dir gerne ein Paket Superkraft vorbeischicken, doch so muss ein lieber Gruß reichen :)


PS: Welche Reaktion du auf deinen Beitrag suchst, ist doch letztendlich egal... manchmal hilft es doch auch, einfach mal sein Hirn zu entrümpeln und zu schreiben!!

_________________
ich kann nicht sagen, ob es besser wird, wenn es anders wird.
aber es muss anders werden,
wenn es gut werden soll.


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BeitragVerfasst: So Nov 21, 2010 10:36 
Hallo Mel,


dein thread hört sich wirklich so an, als würdest du in einer Abwärtsspirale stecken....keine warmen Mahlzeiten– das geht gar nicht.
Damit schwächst du dich immer mehr!
Der Körper braucht das doch.
Bei mir ist es eher so, dass ich den ganze Tag über normal esse, sprich auch eine warme Mahlzeit, nachmittags Kaffee, nur abends bekomme ich einen Essanfall, mit Süssigkeiten usw.

kannst du nicht Stück für Stück versuchen, da rauszukommen?
Am Anfang nur 1 Tag pro Woche mit warmer Mahlzeit und kein Übergeben, und dann langsam aufstocken!

sei nicht zu streng zu dir!

Typografia


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BeitragVerfasst: So Nov 21, 2010 11:29 
Huhu Süße!!!

Da bist Du ja mal wieder...wenn auch mit nicht so schönen Neuigkeiten, aber es is nunmal wies is...
Also ich denke, dass Du da das Fortsetzungsprogramm Klinik eingeläutet hast, ist eine sehr gute Idee!! Ich weiß, dass es normal ist, sich Gedanken darüber zu machen, was das Umfeld, die Kollegen und wer sonst noch alles dazu denkt, aber letztlich zählt es kein Stück, was die denken. Es ist wichtig, was DU denkst und was für DICH wichtig ist. Es hilft Dir weder wenn irgendwer denkt: Na Gott sei dank macht sie was, noch wenn jemand denkt: Ach jetzt isse wieder weg. Ändert ja an der Situation nix!! Also durchstarten und Ende. Vielleicht wäre es besser, wieder akut zu gehen (wie Dein Thera meint) aber letztlich musst Du das eh selber wissen. Jedenfalls ist es sehr gut, DASS Du wieder gehst! Was willst Du auch sonst tun? Aufgeben? Nene...das wärst ja nicht Du!!!

Ich drücke Dich und wünsche Dir alles alles Liebe!!!

Nadine


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BeitragVerfasst: So Nov 21, 2010 13:59 
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Alter: 31
Registriert: 23 Jul 2005
Beiträge: 8622
Wohnort: Austria
meine liebe,
ich schreib dir lieber auf anderem wege, wenn das ok ist.
gelesen hab ich, das sollst du wissen :wink: !
ich drück dich fest, meine liebe!

_________________
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*
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BeitragVerfasst: So Nov 21, 2010 22:45 
MOD Team Member
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Alter: 31
Registriert: 03 Okt 2004
Beiträge: 2756
Wohnort: Hamburg
Nenene, aufgegeben wird nicht, da stimme ich Nads voll und ganz zu.

Ja, du weißt im Moment nicht weiter, weißt nicht wohin mit dir und deinem Leben, ob es Sinn macht, wie es weiter gehen soll, kannst dein ganzes Theoretisches Wissen nicht umsetzten...
Du kannst es IM MOMENT nicht umsätzen.
Es gab auch schon Zeiten wo du es konntest, wo es dir gut ging. Und genau dafür macht es sehr wohl Sinn wieder in die Klinik zu gehen. Du wirst nie wissen ob es diesmal der große Erfolg wird, aber es nicht zu probieren ist ja wohl auch keine Lösung.

Also ja, geh in die Klinik und versuch es. Du kannst das schaffen!
Auch ich knuddl dich und lass dich nicht unterkriegen!

Bibs

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"Die Moral ist immer die Zuflucht der Leute, welche die Schönheit nicht begreifen" Oscar Wilde


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BeitragVerfasst: Di Nov 23, 2010 23:48 
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Registriert: 09 Aug 2009
Beiträge: 455
Ach Leute, ich danke euch echt für eure Ermutigungen und Rückmeldungen. Ich meine, letzendlich habt ihr in einem echt recht: für den Rest meines Lebens weiterkotzen ist kein Weg und das verkrafte ich auf Dauer auch nicht... Genauso wie mein Sportpensum und alles andere was damit zusammen hängt. Andererseits verkrafte ich auch dieses Hin und Her zwischen Hoffnung und Rückschlag nicht. Und ich habe totale Angst davor, dass ich es vielleicht selber nicht möchte: gesund werden. Das mir das gar nicht so bewusst ist und darin der eigentliche Grund für mein "Versagen" liegt... Weiß selber nicht genau, was ich mir zutraue, wo ich stehe und was ich möchte. Aber irgendwie ist es arg wie beim ersten Mal: ich habe mir gedacht, dass das alles nicht so konkret ist und schwupps - war ich in der Klinik. Naja, ich warte erstmal ab und gucke was dort nach dem Vorgespräch rauskommt. Ich hab die Hoffnung, dass ein "ach, so schlimm ist das nicht" kommt, aber das ist objektiv gesehen totaler Unsinn!

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BeitragVerfasst: Mi Nov 24, 2010 0:01 
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Alter: 108
Registriert: 02 Mär 2009
Beiträge: 3651
du hast mistaken vergessen :wink:
schön wieder von dir zu lesen :)
nur scheisse dass es dir wieder so schlecht geht..
naja-ich bin ja immer noch der meinung dass man nie gesund werden kann
ich jedenfalls nicht :?

in welcher klinik warste denn?
ich hab vielleicht auch vor zu gehn
vielleicht
erst mal was finden wo man kind mitnehmen kann

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"Sie hatte kein eigenes Leben. Sie existierte bloß. Sie hatte keine Hoffnung, keinen "Antrieb", keine Bedeutung für sich selbst. Sie fühlte, wie sie sagte, daß "sie" unlängst "geradewegs untergegangen" war...


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BeitragVerfasst: Mi Nov 24, 2010 23:29 
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Registriert: 09 Aug 2009
Beiträge: 455
zornröschen, schön von dir zu hören! werde dir deine fragen per pn beantworten - das ist doch zu persönlich...

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