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 Betreff des Beitrags: Wie beginne ich mit einer Therapie?
BeitragVerfasst: Do Mai 10, 2018 16:05 

Alter: 22
Registriert: 13 Nov 2015
Beiträge: 12
Hallo,

Ich habe nun seit langem nichts mehr geschrieben, weil es mir zwischenzeitlich eigentlich wieder ganz gut ging und ich dachte ich überwinde die Bulimie mit der Zeit. Nun geht es wieder los, und seit etwa 3 Woche erbreche ich wieder regelmäßig. Zurzeit habe ich wieder starken Druck, abnehmen zu müssen, vielleicht weil der Sommer kommt und man sich nicht mehr in Wollpullis verstecken kann. Ich verstehe meinen Kopf nicht, weil ich hab durch die Krankheit einfach bis jetzt nur zugenommen, und trotzdem glaube ich immernoch dass ich so abnehmen kann.
Nun ja, lange Rede kurzer Sinn, ich sehe langsam ein, dass es nicht 'von alleine' weggeht, oder dass ich es alleine schaffen kann zu genesen. Ich möchte daher fragen, wie beginne ich am besten eine Therapie? Wie finde ich einen Therapeuten? Nach welchen Kriterien geht man in eine Klinik?
Ich weiß überhaupt nicht wo ich anfangen soll, und vielleicht habt ihr ja ein paar Tipps für mich oder könnt von euren Erfahrungen erzählen wie ihr eure Therapie begonnen habt?

Alles Liebe,
Oriana


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BeitragVerfasst: Do Mai 10, 2018 19:57 

Registriert: 08 Mai 2018
Beiträge: 5
Liebe Oriana,

ich kenne es so gut diese auf und ab. Zwischenzeitlich denkt man die Krankheit überwunden zu haben und dann kommt wieder ein Krise und ehe man sich versieht steckt man wieder ganz tief drinnen.
Es freut mich dass du dich dazu entschloßen hast eine Therapie zu beginnen. Für mich war das auch ein wichtiger Baustein und vor Allem der Beste Anfang um die Krankheit zu überwinden.

Ich habe meinen ersten Therapeuten über den allgemeinen sozialen Dienst vermittelt bekommen. Dort habe ich angerufen und bin zu einem Gespräch vorbei gekommen. Die Dame dort hat mir dann meinen Therapeuten vermittelt. Dieser erste Schritt hat mir sehr viel weiter geholfen. Ich habe wichtige Hilfsmittel kennengelernt. Mein Therapeut hat verhaltenstherapeutisch gearbeitet. Nach einiger Zeit Zusammenarbeit hat er mir vorgeschlagen stationär in eine Klinik zur Therapie zu gehen. Das war der nächste sehr wichtige Schritt für mich und die Zeit dort mit all den anderen Mädels hat mir richtig gut getan.
Danach bin ich umgezogen und habe mir selbst einen neuen Therapeuten gesucht. Dazu habe ich einfach im Internet geschaut welche Therapeuten es in meiner Nähe gibt und hab sie alle mal angerufen. Die meisten hatten keinen Platz für neue Patienten aber irgendwann bin ich fündig geworden. In der Zeit dieser Therapie habe ich große Schritte gemacht und war auch sehr zufrieden mit meinem Therapeuten. Wir haben nach einiger Zeit die Arbeit in beiderseitigem Einvernehmen aufgehört weil mein Therapeut und ich der Meinung waren dass ich austherapiert bin. Da ging es mir dann auch mal wieder so dass ich dachte gesund zu sein. Nach einiger Zeit kamen aber vereinzelte Anfälle zurück und letztes Jahr hat es mich wieder richtig erwischt. Tägliche Anfälle die auch über den ganzen Tag gingen.
Ich möchte Dich dadurch nicht entmutigen. Mittlerweile habe ich meine Krankheit endgültig überwunden und die Arbeit mit meinen Therapeuten war dabei der erste wichtige Schritt. Also ich wünsche Dir den Mut das Ganze in Angriff zu nehmen! Das wichtigste ist immer der erste Schritt. In Deinem Fall vll. einfach einen Therapeuten in deiner Nähe kontaktieren und falls er keinen Platz hat kannst du Dir von Ihm sicher Kollegen empfehlen lassen. Je nach dem wo du wohnst musst du vll. mit einiger Wartezeit rechnen. Das war bei mir auch so. Aber alleine die Aussicht auf Hilfe hat mir während dieser Zeit schon immer weitergeholfen.

Ich habe während meiner Arbeit mit den Therapeuten viele Hilfsmittel an die Hand bekommen die für den Anfang sehr hilfreich waren. Um die Krankheit aber wirklich zu überwinden habe ich mich innerlich verändert.

Ich drücke Dir die Daumen dass du bald Unterstützung findest!

Ganz liebe Grüße


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BeitragVerfasst: Do Mai 10, 2018 20:35 

Registriert: 02 Jun 2014
Beiträge: 76
Hallo Oriana,

Gibt es eine Beratungsstelle für Essstörungen bei dir in der Nähe? Dort habe ich damals eine Liste mit Therapeuten bekommen und habe dann einige durchgerufen. Auch bieten sie sich oft übergangsweise als Ansprechpartner an, was dir vielleicht auch schon eine erste Unterstützung sein kann.
Auch als Tipp kann ich dir geben, dir, wenn möglich, mehrere Therapeuten anzuschauen, anstatt die/den erst besten zu nehmen. Vielleicht fühlst du dich bei jemandem wohler/....
Viel Erfolg wünsche ich dir! Mutiger Schritt!

Alles Gute!


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BeitragVerfasst: Di Mai 15, 2018 17:30 

Alter: 22
Registriert: 13 Nov 2015
Beiträge: 12
Vielen Dank euch beiden, ihr macht mir so Mut! Trotzdem habe ich noch Sorge dass ich das nicht schaffe mir das zu organisieren, ich bin ein Mensch der alles aufschiebt, vor allem Anrufe kann ich überhaupt nicht leiden. In diesem moment fühle ich mich nur unglaublich kraftlos und träge, ich habe gerade unglaublich viel gegessen und widerstehe dem Drang alles wieder loswerden zu müssen. Naja, ich denke, es gibt nur diesen einen Weg, ich danke euch vielmals!


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BeitragVerfasst: Mi Mai 16, 2018 7:43 

Registriert: 08 Mai 2018
Beiträge: 5
Liebe Oriana,

Ich finde es toll dass du etwas verändern möchtest!

Vll hilft dir bei der Umsetzung dabei die Gewissheit dass du an viele nette Leute geraten wirst die dir gerne weiterhelfen und sehr vertraut mit der Problematik sind.
Du wirst sehen es wird dir gut tun! Lieber jetzt als erst in ein paar Monaten oder Jahren!!! Und allein kommt man da nicht raus, glaub mir!

Wie wäre es wenn du dir einen festen Zeitpunkt vornimmst um dich an eine Beratungsstelle zu wenden? Es ist viel unkomplizierter als du denkst!

Ich wünsche dir viel Erfolg und dass du gute Unterstützung findest!

Ganz liebe Grüße


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BeitragVerfasst: Mi Mai 23, 2018 16:03 

Alter: 22
Registriert: 13 Nov 2015
Beiträge: 12
Vielen Dank! Ich habe gerade bei einer Psychologin angerufen und habe nun nächste Woche ein Erstgespräch! Ich bin jetzt schon ganz aufgeregt! Ich freue mich einerseits dass alles nun besser werden kann aber ich habe natürlich auch Angst, weil ich überhaupt nicht weiß wie das gespräch ablaufen wird, was für Fragen sie mir stellen wird und ob ich sie treffend und verständlich beantworten kann.


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BeitragVerfasst: Do Mai 24, 2018 23:07 

Registriert: 24 Mai 2018
Beiträge: 3
hi Oriana,
das hört sich nach einem wundervollen ersten Schritt an. Ich wünschte ich wäre so entschlossen wie du, du scheinst wirklich extrem fokussiert darauf zu sein, deinen Weg von der Bulimie weg zu finden. Ich wünsche dir dabei alles gute!


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BeitragVerfasst: Fr Mai 25, 2018 7:04 

Registriert: 08 Mai 2018
Beiträge: 5
Liebe Oriana,
das freut mich so sehr zu hören! Gut gemacht! Dass du aufgeregt bist und dir viele Gedanken machst kann ich sehr gut verstehen! Das ging mir genauso. In der ersten Stunde wird sie dir fragen zu deiner Geschichte stellen. Da kannst du gar nichts falsch machen! Es geht um ein gegenseitiges Kennenlernen und denke vor allem daran dass du diejenige bist die Mut bewiesen hat und etwas verändern will. Stelle dich nicht unter die Psychologin sondern achte darauf ob du dich bei ihr gut aufgehoben fühlst. Wie gesagt, es geht um ein kennenlernen. Und denke immer daran dass dir rein gar nichts peinlich sein muss! Du bist damit nich talleine! Falls du dich für Sie entscheidest kommt die eigentliche Arbeit eh erst später. Also freue dich darauf die Möglichkeit zu haben in Zukunft kompetente Hilfe an deiner Seite zu haben und etwas zu verändern. Denke daran wie du in ein paar Jahren leben möchtest, da hat die Krankheit keinen Platz!

Ich wünsche Dir ein super gutes erstes Gespräch und eine gute Zeit bis dahin.

Ganz liebe Grüße


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