#16
Hm...seit wann ich das habe? Puh, gute Frage da muss ich jetzt echt mal überlegen. Ich glaube so genau kann ich das garnicht sagen und ich denke, dass mir das am Anfang wohl auch garnicht bewusst gewesen ist. Also im Spiegel erkenne ich mich bestimmt schon seit sechs Jahren nicht mehr. Kann aber auch schon länger sein. Meine SVV-Premiere hatte ich mit 16. Hm...mit 16 bin ich dann auch zum ersten Mal "aus meinem Körper gestiegen". In dieser Situation musste das einfach so sein, sonst hätte ich sie nicht ausgehalten. Ok, bei mir hat es dann wohl mit 16 angefangen, sprich vor acht Jahren.

Das mit meiner Hoffnung ist so eine Sache. Eigentlich habe ich die Hoffnung aufgegeben, dass es mir irgendwann einfach mal wieder gut gehen wird. Ich denke nicht, dass ich jemals wieder komplett zu mir zurück finden werde. Juhu, das macht ja Mut :roll: . Zumindest habe ich mir noch soviel Hoffnung bewahrt, dass ich den Willen habe irgendwie weiter zu machen.


Liebe Grüße Nici

#17
vieleicht sollten wir uns wirklich damit abfinden, das das halt jetzt unser "Halbleben" ist :(
Ein Teil ist einfach gestorben, vor langer zeit..............
Ist es bei Euch auch so, das die Dinge, die Ihr mit den Händen berührt, realer sind?

B&RGRüße
ich bin kein Opfer!!!

wer soll die Antwort wissen,wenn nicht Du?
von "Jan Eisklar"

Die wirkliche Macht haben Jene,die nichts mehr zu verlieren haben

#18
Schwer zu sagen. Ich nehme allgemein recht wenig von dem wahr was so um mich herum passiert. Ich regestriere diese Dinge einfach nicht. Vielleicht blende ich meine Umgebung einfach unbewusst aus. Von daher hast du sicher recht mit dem berühren von Dingen mit einer Ausnahme, mich selbst spüre ich nicht wirklich. Es ist, als ob ich am ganzen Körper von einer dünnen Latexschicht umgeben wäre. Ja, die Beschreibung ist garnicht so schlecht. Wenn ich mich selbst berühre fühlt es sich ungefähr so an, wie wenn man Gegenstände durch Latexhandschuhe spürt.

Gruß Nici

#19
Hi!

@Black and Red und Nici!

Ich kenne das von mir auch. Bei mir ist die Stufe noch um eine Latte höher: "Dissoziative Identitätsstörung".

Depersonalisation bzw. Derealisierung sind zwei Persönlichkeitsstörungen, die zu den sogenannten Dissoziativen Störungen gehören.

Dabei wird die Wahrnehmung des Selbst bzw. der Umgebung als Fremd wahrgenommen, alles ist unbekannt, Sinneswahrnehmungen wie Tasten, Riechen, usw, werden plöztlich nicht mehr wahrgenommen oder verzerrt wahrgenommen.

Oft kommt es dabei auch zu Tranceähnlichen zuständen. Das Bewußte denken verschwindet, es kann dabei auch zu einer Art Starre des Körpers kommen. Manchesmal kann es zu Erinnerungslücken bezüglich dieses Zustandes kommen.

Da ich das auch kenne, zwar noch etwas ausgeprägter durch meine DIS (abkürzung von Dissoziativer Identitätsstörung), habe ich ein paar Tips:

- bei dem ersten Anzeichen von Depersonalisiation sich mit starken, aber ungefährlichen Reizen abklenken, sich direkt nur auf diese Reize konzentrieren und sich dadurch bewußt werdne, dass man im Hier und Jetzt und voll bewußt ist: zB Eiswürfel in den Nacken lecken, Chilli essen
- wenn Angehörige davon bescheid wissen: Die angehörigen können die Person von vorne die Hände der Person berühren, den Namen der betroffenen Person ruhig aber klar sagen und dabei wiederholen: "Du bist im hier und jetzt, komm zurück"
- sich selbst kann man mit viel geduld und Übung auch diese Methode beibringen: Übe, wenn es dir gut geht dir vorzustellen, wie du dir diesen Satz sagst, verknüpfe dabei diesen Satz mit: "Wenn ich abtriffte, dann sage ich mir diesen Satz vor".
- davor keine Angst haben! Das ist leichter gesagt als getan, doch was kann dir schon wirklich passieren? Du sitzt halt dann einfach da, na und! Dann sitzt du halt einfach nur da. Aber du erlangst die Kontrolle über dich und deinen Körper schneller zurück wenn du ruhig bleibst anstelle in Panik zu verfallen, denn je mehr Panik, desto mehr wird dein Unbewußtes dich vor dem Zustand der Panik schützen und dich weiter in diesen nicht-fühlfähig-Zustand versetzen.
- Du hast die Kontrolle über dich selbst
- wenn der zustand schon da ist, dann einfach mal zu diesem Zustand voll direkt "Stop" sagen (notfalls auch laut aussprechen). Ähnlich wie eine rote Ampel uns ja auch Stop sagt und uns mitteilt, dass wir stehen bleiben sollen. So auch hier das Stop zu diesen Zustand, dass er stehen bleibt. Aber nicht in einem Kampf mit diesem Zustand enden lassen. Anders ausgedrückt: Wenn der Zustand vom Gefühl her "stärker" ist, dann einfach den Zustand geschehen lassen.
- je früher man die ersten Anzeichen erkennt, desto besser und schneller kann man darauf reagieren. je später man den zustand erkennt, desto stärker fühlt sich der zustand an.

Und ich weiß, dass ihr das schaffen könnt, es erforderte bei mir zwar mehr als zwei Jahre Übung, doch heute sind diese Zustände für mich überhaupt kein Problem mehr, sie gehören einfach dazu. Ausserdem konnte ich manches so in mir verändern, dass er zumindest nicht mehr in der Arbeit auftritt.

so mal meine ersten Ideen und Gedanken dazu

#20
bei mir gibt es nicht bestimmte zeiten, wo ich das hab, ich habs ständig seit jahrzehnten.
seit so langer zeit leb ich in einem Alptraum.
Ich weiß garnicht, wie ich so lange überleben konnte.
ich bin kein Opfer!!!

wer soll die Antwort wissen,wenn nicht Du?
von "Jan Eisklar"

Die wirkliche Macht haben Jene,die nichts mehr zu verlieren haben

#21
Hi!

@Black and Red

Das kenne ich von mir nur allzu gut! Diese Zustände treten sporatisch auf und ich hab das seit meiner sehr frühen Kindheit.

Wie ich damit überleben konnte, ja diese Frage habe ich mir auch lange gestellt. Ich fragte mich auch, wieso gerade ich, wieso nicht wer anderer....

Heute weiß ich es besser: Erst durch diese Zustände habe ich erst überleben können! Diese zustände haben mich all meine Kindheit erst durchstehen lassen! Ohne diesen Zuständen und ich wär schon lange nicht mehr hier.

Und ich weiß heute, das diese Zustände doch nicht sporatisch sind, sondern bei bestimmten äußeren Reizen ausgelöst werden ("trigger").

Bei mir ist es so, dass ich nicht nur depersonalisiere, sondern eine andere "Innenperson" die Kontrolle übernimmt und ich dann oft ein "Robotergefühl" hatte, also dass mein Körper von irgendjemanden gesteuert wird ohne das ich was dagegen tun konnte, oder ich konnte mich an gar nichts erinnern.

doch heute weiß ich, dass dies nur bei bestimmten reizen geschieht.

also du bist nicht damit alleine, noch dem ganzen hoffnungslos ausgeliefert!

lg
mart1

#22
hm jetzt steig ich langsam durch.
pff..also hab ich das auch...naja...traumatisiert und ich bekomm auch soclhe dissoziativen zustaände. werd auch durch irgendwas getriggert. alles wird ganz laut...ich sehe die dinge ganz komsich, kann mich nicht mehr spüren..und meine gedanken trifften in die vergangenheit. bin also nur noch körperlich da. höre meine außenwelt nicht...in so einem zustan kuller ich mich zusamm und zittere, es braucht lange um mich wieder in die realität zu holen.danach bin ich wie in einem rausch...zwischen zwei welten. weiß nich wo oder wer ich bin...mein ich ist weg. schon komisch.
ich habe aber auch gelernt damit umzugehen! ich versuch mit ganz stark bewusst zu machen wo ich bin, deshalb auch meine spruch: "ich lebe hier und jetzt und nicht ind er vergangenheit"...ver suich mich also an realen dingen festzuhalten....aber es ist noch eine qual für mich....

lg chrissi

#23
Hi engelsträne!

Das mit dem Spruch hilft bei mir auch immer seeehhrr gut :)
und meine gedanken trifften in die vergangenheit
Wenn du damit Flash-Backs meinst: Die kenne ich leider auch all zu gut. Und auch da hilft genau das, was du mit dem Spruch beschreibst!

Bei Flash-Backs hat mir meine Thera auch zwei weitere Methoden gezeigt, wie ich damit umgehen kann:

1. Tief ein- und ausatmen, dabei vorstellen, wie ich beim Ausatmen in einen Art tunnel die Erinnerungen, den Schmerz usw reinatme, beim Einatmen atmie ich positive Gefühle wie Freude, Glück ein, genauso atme ich da das "Hier- und Jetzt" ein. Dies hilft bei mir aber nur bei "leichten" Flash-Backs
2. Ich habe durch Übungen innerhalb meiner Vorstellungskraft einen Fernseher (kann auch eine Projektor-Leinwand sein wie in einem Kino) gedanklich aufgebaut. Dieser Fernseher hat eine Fernbedienung. Und wenn ich jetzt ein Flash-Back habe, dann kann ich mit meiner Vorstellungskraft zuerst mal die Erinnerungen der Vergangenheit in diesen Fernseher projezieren, sodass ich nicht mehr direkt "miterlebe" sondern von ausserhalb über einen Fernseher zusehe (wodurch die unangenehmen Gefühle nicht mehr so stark sind). Wenn das ganze dann doch zu belastend ist, dann kann ich mit der Fernbedienung entweder das Bild dünkler stellen, den ton leiser stellen, die Gefühle die ich so beobachte auch auf weniger wahrnehmbar stellen oder ich kann überhaupt den Fernseher abdrehen und mir dann dadurch wieder bewßt werden, dass ich im Hier und Jetzt bin. Ich habe das mit der Fernsteuerung so mit meiner Thera gedanklich angelegt, dass ich jederzeit den Fernsehr wieder aufdrehen kann und so die Erinnerung bewußt abrufen kann, wenn es mir gut bzw. besser geht.

Auf jeden Fall weiß ich, dass diese Zustände, je länger man sich bewußt ist, dass diese vorüber gehen und man immer noch im Hier und jetzt ist mit der Zeit immer seltener auftreten.

Und ich wünsche auch euch das!

lg
mart1

#24
Hallo Leute
Ich will mal versuchen das ganze auf energetischer Ebene zu beschreiben.
Kurz gesagt passiert dabei nichts anderes als das die Verbindung zwischen Kopf und Herz gekappt wird.
Der Verstand ist nur ein sehr kleiner Aspekt unseres ichs und an unseren Körper gebunden. Jedoch ist es nur mit dem Intellekt nicht möglich sich als Ganzes zu erfahren und zu erkennen.
Diese Störung haben alle Menschen in unterschiedlicher Ausprägung. So wie martl das beschreibt ist es eben eine sehr tiefe gehende störung in dem Bereich.
Auch bei normalen gesunden Menschen, finden solche abläufe und Prozesse statt. Aber eben nur in kleineren Teilbereichen und meist nur auf spezielle Emotionen und Aspekte bezogen.
Weitet sich diese Form der Verdrängung aus kappt man sukzessiv einen emotionalen Bereich nach dem anderen. So wird der Bezug zu sich selbst und zu seinem Umfeld immer diffuser.

Das Herz beinhaltet den wahren Geist eines Menschen, ohne in Esoterische oder Religiöse Bereiche zu trifften. aber im Herz ist der Sitz der sogenannten Seele, die uns ermöglich uns im Gefüge der Welt und des Universums als Teil eines Großen Ganzen zu erfahren. Das ist aber nur über eine Erfahrung im emotionalen Bereich möglich. Intelektuell ist das nicht drin. es sind lediglich Versuche, die kläglich scheitern. so lange man Versucht sich ein Hintertürchen, Fluchtweg offen zun halten und die Veränderung auf diesem Weg kontrollieren möchte, hat man eigentlich keine Chance sich selbst als vollständiges Ganzes zu erfahren.

Ich glaube das Therapien absolut notwendig sind um diesen Verfall des eigenen Ichs zu stoppen. Jedoch kann ich mir nicht voerstellen das es mit herkömmlichen konvetionellen Formen von Terapeutischen Methoden Möglich ist diesen Prozess rückgänig zu machen.

Lg Tom

#25
Hi!

@naikido

Sehr schön mal mit anderen Worten beschrieben und meiner Ansicht nach trotzdem relativ klar erklärt.
Ich glaube das Therapien absolut notwendig sind um diesen Verfall des eigenen Ichs zu stoppen. Jedoch kann ich mir nicht voerstellen das es mit herkömmlichen konvetionellen Formen von Terapeutischen Methoden Möglich ist diesen Prozess rü*kgänig zu machen.
Prozesse von Dissoziation sind nicht rückgängig zu machen, da es so ist wie du es schon gesagt hast: Jeder Mensch hat dies: Dissozieren tut jeder Mensch.

Erst wenn der Alltag nicht mehr lebbar wird merkt man, dass die Dis plötzlich nicht mehr so funktioniert wie sie funktionieren sollte.

Ein Beispiel: Du meditierst sicherlich - das ist im psychologischem Sinne eine Form von Dissoziation. Meditieren ist etwas positives und sogar nachweislich übermässig positives.

Erst so dinge wie Flash-Backs, oder Depersonalisation oder meine Störung machen den Alltag fast nicht lebbar.

Stimmt - Therapie ist der einzige Ausweg aus diesen Zuständen heraus.

Herkömliche Therapien helfen sehr wohl - nicht alle wie etwa tiefenpsychologogische Richtungen. Aber sehr wohl einige andere wie etwa Traumatherapie, EMDR (bei uns noch nicht so geläufig, in den US mitlerweile die häufigste Traumatheraform), systemische Familientherapie insofern die/der Thera auch Wissen/Einfühlungsvermögen durch spezielle Schulungen wie mit traumatisierten Personen umztugehen ist.

Manchesmal ist dabei nicht nur die Gefühlsebene das wichtigste! Oft ist bei traumaverarbeitung der Verstand das wichtigste! Denn bei Traumarückerinnerungen erlebt man nur die Gefühle, und zwar die grausigen unangenehmen ekelhaften GEfühle des Trauma-Erlebten - hier wird mit Hilfe des Verstandes und entwicklung mentaler Kräfte der Betroffenen geziegt, dass sie im Hier und Jetzt sind und das Trauma-Erlebte lange in der Vergangenheit zurück liegt.

Je nach individualitt des/der Betroffenen wird dies eben unterschiedlich angelegt ;)

Integrationsarbeit ist eben das wichtigste und das hast du mit dem Herzen doch sehr gut beschrieben.

lg
mart1

#26
Hi
@martl
Prozesse von Dissoziation sind nicht rü*kgängig zu machen, da es so ist wie du es schon gesagt hast: Jeder Mensch hat dies: Dissozieren tut jeder Mensch.
Das kommt auf den Standpunkt an von dem aus man das betrachtet. Zwar dissoziert sich jeder Mensch in irgendeiner Weise, das ist aber auch nicht das Problem!!
Das besteht darin das man aus diesem dissoziertem Standpunkt nicht mehr raus kommt. Man verliert die Fähigkeit seine Sicht und Betrachtungsweise zu verändern und beginnt sich mit der dissoizierten Persöhnlichkeit oder zu identifizieren. :evil:
Und das kann sehr wohl rückgänig gemacht werden. wobei ich das sicherlich nicht verallgemeinern möchte und auch nicht kann. Es gibt sicherlich Formen dieser Persöhnlichkeitsspaltung die einen Point of no return haben. :(
Doch diese Fälle- Menschen sind dann meist in geschlossenen Anstalten zu finden und nicht im Internet. :wink:
So lange noch ein Gefühl oder ein gewisses Identitätsbewustsein vorhanden ist, hat man immer die Möglichkeit zurück zu sich selbst zu finden!!! :D :D :D

Ein Beispiel: Du meditierst sicherlich - das ist im psychologischem Sinne eine Form von Dissoziation. Meditieren ist etwas positives und sogar nachweislich übermässig positives.
Bei diesem Bespiel kommt es ebenfalls auf den Standpunkt an von dem ich ausgehe. Dissoziation Grundsätzlich ist ein Zustand, eine Gegebenheit, wodurch das Leben an sich erst in der Form möglich ist wie wir es kennen.
Es ist nichts negatives und nichts positives, es ermöglicht uns erst uns als Individum, sprich als etwas eigenes, abgespaltenes, von den Anderen zu erfahren. Wenn diese Abspaltung aber zuweit wegdrifftet von den anderen Idividuen, dann wird daraus eine pathologische Form einer Persöhnlichkeitsstörung.
In Bezug auf die Meditation heist das: Aufgrund des Wissens über das Getrennt sein von allem anderen durch den Intellekt, hat die "echte oder traditionelle" Meditation zum Ziel, die Grenzen des Verstandes bewusst zu überschreiten und zu erfahren was dahinter noch kommt.
Dahinter kommt der Zustand der Einheit und Verbundenheit mit allem und jegegliche Form der Dissoziation hebt sich auf und verschwindet. :D :D

Viele Meditations Praktiken sind "verzivilisationiert", und viele davon förden die Dissoziation mehr, als dagegen zu wirken. Schade eigentlich!!!

Herkömliche Therapien helfen sehr wohl
Das sagte ich ja, jedoch denke ich nicht das man dadurch aus diesem Zustand soweit herauskommt, das ein normales Leben ohne Terapeutische Begleitung möglich ist, so das man nicht wieder hineinrutscht. Den das ist für mich das wichtigste! :wink:
Aber wie weit jemand dieses Problem lösen möchte ist entscheiden für Art und Weise wie das Leben jedes Einzelnen von uns abläuft.

Manchesmal ist dabei nicht nur die Gefühlsebene das wichtigste! Oft ist bei traumaverarbeitung der Verstand das wichtigste! Denn bei Traumarückerinnerungen erlebt man nur die Gefühle, und zwar die grausigen unangenehmen ekelhaften GEfühle des Trauma-Erlebten - hier wird mit Hilfe des Verstandes und entwicklung mentaler Kräfte der Betroffenen geziegt, dass sie im Hier und Jetzt sind und das Trauma-Erlebte lange in der Vergangenheit zurück liegt.
Ich denke für effektive Traumaverarbeitung ist weder der Verstand noch die Gefühlesebene das Wichtigste. Mit Verstand und Gefühlen ist nicht viel mehr als Symtomarbeit möglich, jedoch wird der Verstand benötigt um die Gefühle zu überlisten und umgekehrt, mit dem Ziel den Bereich oder die Ebene der Intuition zu erreichen. Das bedingt jedoch eine gewisse Eigenerfahrung wie man zu dieser Ebene kommt. :wink: Den ohne die ist nur Verdrängung möglich und man bleib in dem Kampf mit sich selbst gefangen. Nur mit der Intuition kann man sein Vertrauen in das Leben und sich selbst wieder finden. :wink:

Lg Tom

Re: Derealisation,Depersonalisation?

#27
Der Thread ist zwar schon ziemlich alt, aber nach meiner Erfahrung kann ich sagen, dass die DR/DP sehr sehr oft als Symptom von Essstörungen/Depressionen/etc. erscheint. Wichtig ist nur dass euer Thera das nicht als DP/DR behandelt, da dass sonst nur zu einer Symptombehandlung führt. Viel wichtiger ist es bei der Ursprungserkrankung anzusetzen.
Beste Grüße und immer schön stark bleiben! :)
Ich leide an Depersonalisation.