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BeitragVerfasst: Do Jun 29, 2017 12:08 

Registriert: 12 Jun 2017
Beiträge: 6
Liebe alle,

ich bin Mutter einer 19-Jährigen, die mit 8 Jahren massiv an Magersucht erkrankt ist. Will jetzt nicht die lange Story erzählen und ich habe mich hier schon diesbezüglich sehr unterstützend ausgetauscht.
Meine Tochter ist jetzt 19 und hat Bulimie (ca. seit einem halben Jahr, vielleicht auch länger), die tagtäglich (jetzt auch keine Schule mehr, Matura absolviert) mehrmals krass losgeht. Psychotherapie usw. greift in der Stunde des Gesprächs, aber nicht darüber hinaus. Meine Tochter braucht auch einen 24-Stunden-Coach (nein, übertrieben) ... aber jedenfalls wir Eltern und Schwester können der Bulimie keinen Einhalt bieten. Wir krachen aufeinander. Nun meine Frage: unser Psychiater hat auch von Ottenschlag (oder Ottenstein???) gesprochen ... ich rief dort an und man sagte mir, dass sie dort Essstörungen nicht behandeln. Gut, dann bleibt noch Eggenburg, worüber ich sehr Positives gehört habe, aber natürlich auch hier im Netz heute gleich mal Negatives gelesen habe wegen Umstrukturierung. Weiß jemand von euch etwas von Bad Aussee oder von eventuell in Deutschland (Chiemsee?). Bitte um euer Feedback, wenn ihr Erfahrungen gemacht habt. Ich kann meine Tochter natürlich nicht zwingen und ihr Verstand muss auch einwilligen, endlich die Krankheit zu bekämpfen, aber sie hat von den diversen Klinikaufenthalten in der Kinder- und Jugendzeit natürlich schon so eine Panik vor den Verschreibungen, "Bestrafungen", dem ewigen Abwiegen, der Gewichtszunahme, dass alles natürlich schlimm erscheint und ich bin bemüht, obwohl ja jede Therapie ein extremer Kampf mit sich selbst ist, sie davon zu überzeugen, dass eine Therapie weitaus besser und lebensqualitativ förderlicher ist, als die tägliche Beschäftigung mit nahezu ausschließlicher Bulimie. Wäre euch für Antworten sehr dankbar.


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BeitragVerfasst: Do Jun 29, 2017 12:42 

Registriert: 17 Okt 2016
Beiträge: 98
Hallo

ich selber bin betroffene.. aber im Prozess so weit dass ich meinen Kilimkaufenhalt schon herbeisehne damit ich endlich gesund werden kann..

Ich weiß nicht wo sie zuhause sind aber ich habe mir die neu eingerichtete Tagesklinik im Neurocampus Linz angsehen die mir einen sehr hüten Eindruck vermittelt hat..
gibt es auch volkstatinärvin Linz

ich kann dir leider noch keinen Erfahrungsbericht geben da ich gerade die Wartezeit absitze...

Tagesklinik wäre etwas für mich gewesen wenn ich nicht neben meiner ES auch eine Burnout Diagnose hätte und mir dadurch dieses Therapieangebot nicht möglich ist..

Negatives findet man über ausnahmslos alle Kliniken ...
ich denke man soll sich halt verschiede ansehen, Kontakt aufnehmen und dann nach dem Gefühl entscheiden welche am besten zu einem passt.
was für den einen passt muss nicht zwangsläufig für den anderen passen und umgekehrt.

GLG

_________________
Wenn du es nicht versuchst, wirst du nie erfahren ob du es geschafft hättest 8)


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BeitragVerfasst: Do Jun 29, 2017 19:10 

Registriert: 17 Apr 2015
Beiträge: 410
Hi Sandra,

ich hoffe, dass dir bewusst ist, dass eine Klinik euch nicht helfen kann, wenn sich Nina nicht helfen lassen WILL.
Auch wenn sie dann in eine gute Klinik kommt - Eigeninitiative ist das A und O. Sich an die Essensstrukturen halten, nach dem Essen Karenzzeiten mit den Therapeuten einhalten, Gewichtszunahme akzeptieren etc.
Für mich klingen deine Schilderungen auch im anderen Thread eher so, als würde deine Tochter in eine Klinik gehen, um euch ein wenig die Sorgen zu nehmen, nicht so sehr aus eigenem Antrieb.

Wie ist es denn im Moment, woher hat sie denn z.B. die Lebensmittel, die sie für ihre Fressanfälle braucht?
Denn selbst, wenn sie in eine Klinik geht, ist die Zeit dahin ja auch noch zu überbrücken.

Ich selbst kann dir nur von Roseneck am Chiemsee berichten; eine sehr liberale, freie Klinik, wo man viel auf Eigenverantwortung baut. Ich weiß nicht, ob das in der krassen Situation, in der Nina grade ist, hilfreich ist.

Viele Grüße


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BeitragVerfasst: Do Jul 06, 2017 12:51 

Registriert: 12 Jun 2017
Beiträge: 6
Liebe alle, die ihr geantwortet habt,

ich hatte vergessen, anzuhaken, dass ich sobald eine Antwort geschrieben wurde, benachrichtigt werde. Bitte entschuldigt und vielen Dank für Eure Rückmeldungen.

Also es ist so, dass wir heute Abend die Anmeldung für Roseneck am Chiemsee abschicken werden, bzw. ich hoffe, dies klappt soweit. Die Lebensmittel, die meine Tochter zu sich nimmt, sind aus unserem gemeinsamen Haushalt. Wir haben eine offene Küche. Ich habe da nicht die Möglichkeit, Sachen, die gekühlt werden müssen, wegzusperren. Bzw. will ich auch nicht permanent einkaufen gehen müssen und schicke daher auch Nina los, um den Eiskasten wieder aufzufüllen. Dass dies natürlich ein Teufelskreis ist, ist mir klar. Ich beschrifte meine Sachen im Eiskasten, aber wenn das Essen wieder knapp ist, wird auf diese Beschriftungen gepfiffen. Nachdem wir in einem gemeinsamen Haushalt leben, meine Tochter gerade erst mal Matura gemacht hat, über kein Einkommen oder weitere Ausbildung verfügt, ist dies schwierig. Ich kann sie nicht auf die Straße setzen, weil sie nicht lebensfähig ist und auch keine Freunde hat, die lebensmäßig auf eigenen Beinen stehen. Das sind alles 18-19 Jährige. Da könnte sie niemand aufnehmen. Deswegen ist unsere Idee aus all der Sorge heraus auch, dass sie das System der Familie verlässt und von Menschen, die nicht direkt emotional mit ihr verbunden sind, betreut/therapiert wird bzw. gezwungen wird, den Impuls zu unterbrechen. Mir ist sehr wohl bewusst, dass dies unter Umständen kläglich scheitern wird, aber ich weiß mir keinen anderen Rat. Psychotherapie, Psychiater, Selbsthilfegruppe - alles gescheitert, weil dort ist sie im Schnitt 1 x pro Woche ist, die Psychotherapie auch als gut empfindet (den Psychiater nicht; das hat sie eingestellt), aber die Gespräche bringen nichts, sind einfach nicht nachhaltig.

Falls ihr noch irgendwie eine Idee habt, würde ich mich über eine Nachricht freuen.

Liebe Grüße


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