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Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 11 Beiträge ] 
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BeitragVerfasst: Fr Mai 26, 2017 21:54 

Alter: 26
Registriert: 01 Jan 2011
Beiträge: 1082
Wohnort: Wunderland
Hallo ihr Lieben,
Ich habe mal wieder eine Frage :lol:.
Hat jemand von euch aktuelle Erfahrungen mit diesen Kliniken: Bad Bramstedt, Bad Dürkheim und Klinik am Homberg?
Ich habe mir hier schon ein paar Sachen durch gelesen aber sind ja schon alles ältere Beiträge. Ich habe mir zu den Kliniken auch andere Bewertungen im Internet angesehen und die waren leider nicht besonders gut. Hier wiederum kam einiges positives an Feedback. Jetzt bin ich mir ziemlich unsicher.
Wäre lieb, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilen würdet.

Liebe Grüße Lieni


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BeitragVerfasst: Sa Mai 27, 2017 8:23 

Registriert: 17 Okt 2016
Beiträge: 80
Hallo Lieni

leider kann ich dir keine Erfahrung anbieten bezüglich dieser Kliniken

Ich bin derzeit auch im Entscheidungsprozess welche Klinik und habe so wie du das Internet durchforstet, die ganzen Bewertungen haben mich so verunsichert dass ich kurz davor war einen Rückzieher zu machen...

was ich für mich festgestellt habe ist das es oft so ist das jemand der negative gefühlte Erfahrung ( was ja nicht heißt das es die Klinik jetzt schlecht ist) hat das eher in ein Forum oder so schreibt als wenn jemand positiv Erfahrung gemacht hat.

ich für mich mache es jetzt so das ich mir Kliniken die in Frage kommen einfach anschaue. Das Heißt Anmelden und zum Vorgespräch gehen das ja bei fast allen Kliniken zum Aufnahmeprozess gehört.

Eindrücke sammeln... nach dem Bauchgefühl gehen... und versuchen sich drauf einzulassen..
Fragen stellen Āngste und Sorgen/Zweifel ansprechen. das hilft mir weiter in meinem Entscheidungsprozess..,

vielleicht kann es auch dir helfen

wir können uns auch gerne mal ich chat treffen wenn du möchtest.. wenn wir und sozusagen etwa auf dem Gleichen wegstück befinden

GLG die Dranbleiberin

_________________
Wenn du es nicht versuchst, wirst du nie erfahren ob du es geschafft hättest 8)


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BeitragVerfasst: Sa Mai 27, 2017 15:17 

Registriert: 05 Aug 2016
Beiträge: 31
Hallo ihr, :)

ich war in Bad Bramstadt. Ist aber schon ein bisschen her.
Ich kann euch gerne eure Fragen dazu beantworten.


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BeitragVerfasst: Sa Mai 27, 2017 15:48 

Registriert: 17 Okt 2016
Beiträge: 80
DAs ist sehr nett von dir...
wohne nur sm anderen Ende der Welt :lol:

( 932) km) sind doch ein bisschen weit :lol:

aber für Lieni sicher ein tolles Angebot

lg

_________________
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BeitragVerfasst: Sa Mai 27, 2017 23:53 

Alter: 26
Registriert: 01 Jan 2011
Beiträge: 1082
Wohnort: Wunderland
Hallöchen ihr beiden :),

@Dranbleiberin:
Na so einfach ist es ja leider bei mir auch nicht. Bei mir ist es ebenfalls nicht um die Ecke. Wenn es geht, dann würde ich diese Dinge auch eher telefonisch machen. Das ist auch der Grund, warum ich so gerne schon vorweg Erfahrungen von Leuten haben wollen würde, die dort schon waren. Hattest du jetzt schon ein Vorgespräch?

@Skinny11:
Oh ja, dass ist lieb von dir. Mich würde interessieren, wie der Ablauf dort ist, wie mit dem Essen an sich und Sport umgegangen wird. Ob man generell dort gut aufgehoben ist, die Ärzte und Therapeuten gut sind. Deine Erfahrungen :D.

Liebe Grüße


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BeitragVerfasst: Sa Mai 27, 2017 23:55 

Alter: 26
Registriert: 01 Jan 2011
Beiträge: 1082
Wohnort: Wunderland
Pro:
gute Küche und gutes Küchenpersonal
Kontra:
differenzierung der Privat -& Kassenpatienten, zu späte Reaktionen der Mitarbeiter bei Not.
Krankheitsbild:
Borderline, Essstörung, Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Ich war auf einer Station, die Persönlichkeitsstörung und Essstörung gleichzeitig mit dem DBT Behandlungskonzept behandelt. Es ist eine reine Frauenstation im Alter von 18-30 Jahren.
Personen, mit genau diesen Diagnosen würde ich die Klinik nicht empfehlen, solange die Krankheit sich präsent und lebenseinschränkend zeigt.

Ich empfinde das Behandlungskonzept als sehr schlecht für eine akute, drückende Erkrankung bzw. Essstörung.
Das Klinikkonzept basiert sehr auf Eigenverantwortung und auf ganz viel " Zeit mit sich selbst ".
Für eine Bulimie Erkrankte ist dieses Konzept definitiv der falsche Weg, da die erwünschte Unterstützung bei Mahlzeiten und der Freizeitgestaltung fehlt.
Die ersten Wochen hatte ich auf der Station kaum Therapie, da das Anscheind vom Konzept her so sein soll. Geändert hat sich dies erst nach 5 Wochen.
Ebenso war das mit dem Borderline auch schwierig, da ich bei akuten suizidgedanken über eine Stunde auf den Psychologen vom Dienst warten musste. Das darf einfach nicht sein!

Ich habe den Klinikaufenhalt eher als geplant beendet, da durch ein Missverständnis unter Mitpatienten zum Ende hin die Therapie keinen Sinn mehr für mich dargestellt hat.
Noch einmal werde ich die Klinik nicht besuchen.

Ich möchte die Klinik jedoch nicht nur schlecht darstellen.
Die Küche bzw. Das Essen war echt gut ! Das Küchenpersonal hat auch zügig gearbeitet.
Einzelne Ärzte und Med. Fachangestellte
Bemühen sich auch den guten Ruf der Klinik aufrecht zu erhalten und leisten gute Arbeit.

Als Privatpatient oder auf einer anderen Station hat man evtl. Mehr Glück, ich kann nämlich nur von meiner Station sprechen.



Pro:
Personal, Küche (!), Ausstattung der Klinik, Atmosphäre, Therapiekonzept
Kontra:
Krisendienst der MZ
Krankheitsbild:
Bulimie, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Ich habe mich nach einem zehnwöchigen Aufenthalt in einer psychatrischen Station in die Schön Klinik Bad Bramstedt verlegen lassen und habe diese Entscheidung keine Sekunde lang bereut.

Mein Aufenthalt auf der Station mit Schwerpunkt Essstörungen hat mich in mehreren Hinsichten weitergebracht: sehr kompetente Bezugstherapeuten (fühlte mich trotz Therapeutenwechsel gut aufgehoben und verstanden), mit denen ich tiefgründig an meinen Problembereichen arbeiten konnte; sehr gute Betreuung durch das ernährungstherapeutische Gesamtkonzept (v.a. die Lehrküche, diverse Expos und die theoretische Ernährungstherapie haben mir sehr geholfen); Ausstattung der Klinik ohne jegliche Bemängelung, alles super, vor allem das sehr leckere Essen im Speisesaal, was meiner Meinung nach für die Behandlung einer Essstörung extrem wichtig ist; zudem leistet die freundliche Atmosphäre im ganzen Bereich, insbesondere aber auf der Station, einen großen Beitrag zur Genesung.

Ich würde zwar nicht sagen, kompeltt geheilt aus Bad Bramstedt zurückgekommen zu sein, aber stabilisiert und um viele nützliche Erfahrungen reicher.

Wenn ich einen negativen Punkt nennen müsste, fällt mir nur ein, dass einige Mitpatienten schlechte Erfahrung mit dem Krisendienst der Medizischen Zentrale machen, d.h. teilweise mehrere Stunden auf einen Ansprechpartner, geschweidegenn Psychologen, warten mussten. Da ich diesen Dienst nie in Anspruch nehmen musste, kann ich selber über nichts an meinem achtwöchigen Aufenthalt klagen.

Insgesamt würde ich die Klinik jedem sofort weiterempfehlen - auch wenn der Anfang meistens schwer ist, es wird mit Sicherheit eine sehr wertvolle Zeit werden!

Pro:
Echtes Interesse am Patienten und dem Behandlungsverlauf
Kontra:
Krankheitsbild:
Anorexia nervosa, Borderline-Persönlichkeitsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:
Sehr freundliche und professionelle Mitarbeiter. Man spürt als Patient, dass das Betriebsklima gut ist.
Klares Behandlungskonzept. Man bekommt konkrete Hilfestellung und Orientierung bei den Mahlzeiten direkt von Anfang an. Mit Untergewicht im Schwerpunkt Essstörungen muss man jede Woche 700g zunehmen, falls man das nicht schafft, gibt es Konsequenzen. Man darf dann z.B. für eine Woch die Klinik nicht mehr verlassen.
Man hat immer das Gefühl, dass die Mitarbeiter sich wirklich für einen interessieren, und man nicht bloß eine Nummer ist. Wenn man Hilfe braucht ist immer jemand da, man muss aber in der Lage sein, sich auch selbständig Hilfe zu holen. Essen ist sehr gut.


Patienten für jeden Tag ein Pflichtprogramm ausarbeiten mit Bewegungs- und Entspannungstherapien
Krankheitsbild:
Borderline, Essstörung (Bulimie), ADHS
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:
Tochter wollte nur stabiler werden wegen ihrer Persönlichkeitsstörungen Borderline und Adhs und Essstörungen.

Sie wurde nach 3 Monaten in einem sehr schlechten Gesundheitszustand entlassen. Sie schneidet sich jetzt ständig die Arme auf, so schwer dass sie stationär versorgt werden musss. Sie hat dort keine Strukturen gelernt, was bei dieser Krankheit sehr wichtig ist. Einen geregelten Tagesablauf mit Aufstehen, Mahlzeiten einnehmen. Für den Stressabbau wichtig, Bewegungs- und Entspannungstherapien als Pflichtprogramm. Sie hatte viel zu viel Freizeit um rumzuhängen. Wir haben sie einmal besucht, da erschien uns im Vordergrund mehr, dass es ein 4* Hotel ist, als dass auf das Wesentliche nämlich die kranke Person eingegangen wird.

Unsere Tochter bat auch um Hilfe wegen Ihrer Essstörung,
darauf wurde nie eingegegangen. Resultat: Sie hat in der Klinik nochmal *kg zugenommen d.h. wieder Teufelskreis Frust und Unzufriedenheit mit sich und ihrem Körper.

Ihre Klinik ist für diese Fälle absolut nicht zu empfehlen. Man sollte doch besser gesundheitlich stabiler entlassen werden, als man kommt.




Nette Station
Kontra:
Schlechtes Konzept und Therapie; der Rest
Krankheitsbild:
Bulimie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:
Nachdem ich jetzt 2 Monate zu Hause bin, komme ich endlich dazu meine Erfahrungen zu teilen.
Ich war wegen Bulimie in der Klinik.
Und ich muss sagen meine Essstörung ist jetzt viel stärker als vorher.
Das Konzept finde ich sehr fraglich: Es war für mich sehr schwer mit lauter Magersüchtigen am Esstisch zu sitzen und meine Portion aufzuessen. Ich habe mich dadurch nur noch fetter gefühlt(was ein großer Teil meines Problems ist) und dachte ich hätte das Essen nicht verdient. Auch Normalgewichtige müssen dasselbe essen, was die Magersüchtigen bekommen, um zu zunehmen. Das ist meiner Meinung nach total falsch.
Es war ein Mädchen am Tisch, die während dem Essen erbrochen hat, was mich total zurückgeworfen hat. Und das Beste ist: Sie saß weiterhin am Tisch und hat sich total daneben benommen und es wurde nichts dagegen gemacht.
Meine Therapeutin hat mich außerdem über mein Gewicht und BMI angelogen, um mich zum Essen zubewegen. Sie sagte mir, dass mein BMI nur ganz knapp über 20 liege (ich also kurz vor dem Untergewicht sei) obwohl ich einen BMI von Mitte 20 habe und hatte.
Meine Therapeutin war sowieso schlecht. Ich hatte nicht einen "aha-Moment". Sie hat mich nicht verstanden, ist nicht auf mich eingegangen und hat mich angelogen. Vertrauen gleich null. Außerdem sollte sie mir ein Platz in einer Tagesklinik verschaffen; was sie bis meiner Abreise hinausgezögert hat, bis sie es gar nicht mehr gemacht hat.
Wie gesagt geht es mir mit dem Essen jetzt schlechter als zuvor.

Als Privatpatient sind die Zimmer sehr schön.

Die Sozialberatung ist ein Witz.

Der einzige Pluspunkt: Sehr nette Station und Mitpatienten.

Ich kann die Klinik nicht weiter empfehlen.
Es sind alles zwar sehr nett, aber das war es aber auch schon.


Therapeuten, Therapie-Konzept, Räumlichkeiten
Kontra:
Nichts
Krankheitsbild:
Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Ich war im 2014 9 Wochen in der Schön Klinik Bad Bramstedt mit der Diagnose Anorexie, Bulimie, Tendenz Borderline und Depressionen.
Das Konzept der Klinik ist sehr durchdacht und die Therapeuten sehr kompetent, einfühlsam und gleichzeitig zielorientiert. Wenn man in die Schön Klinik geht mit einer Essstörung sollte die Stimme, die den Leidensdruck und die Krankheit erkannt hat und gesund werden will schon größer sein als die, die noch an der Krankheit festhält. Dann kann man wirklich etwas erreichen. Als Patient ist man dort sehr "frei", d.h. man wird nicht zum essen gezwungen, muss jedoch bei Nicht-Mitwirkung und ausbleibender Gewichtszunahme auf lange Sicht die Klinik verlassen. Wenn man wirklich will, kann man dort sehr viel erreichen.

Die Therapiepläne sind individuell, die Stationen bestehen aus ca. 24 Patienten. Ca. 6 Wochen nimmt man seine Mahlzeiten zusammen mit anderen ein. Für Probleme sind immer Therapeuten rund um die Uhr da, für medizinische Sachen die Ärzte. Räumlichkeiten und Essen waren Top für eine Klinik.

Anfangs ist es schwer seine Glaubenssätze langsam aufzugeben oder neu zu überdenken. Ich kam in die Klinik tiefst traurig und leer, nichts machte mehr Spaß und morgens aufzustehen war eher Qual als Wahl. Ich hasste Völlegefühle und feste Essenszeiten, und konnte mir ehrlich auch nach 4 Wochen Aufenthalt kein Leben ohne die Essstörung vorstellen. Aber ich hab den Ärzten, die viel Geduld bewiesen, Vertrauen geschenkt und gesagt, dass ich mich auf dieses "Experiment" einlasse. Schlimmer konnte es eigentlich nicht werden...

Was soll ich sagen?

Der Weg hat sich gelohnt. Mit vielen Tränen und innerlichen Kämpfen. Aber es ist wie ein kleiner Zauber: regelmäßige Mahlzeiten, kein Erb., und die unerträgliche Leere und Anfriebslosigkeit ist auch fort.

Es war definitiv die beste Entscheidung.


auch von der MZ kann ich nichts schlechtes sagen.Nur die abläufe selbst sind echt miserabel, so das bei mir nie die Kunsttherapie und Bogenschießen auf den Plan kamen, trotz das ich angemeldet war.Auch der krasse unterschied von Kasse und Privat.Der wirklich sehr sichtbar ist, das ist wirklich Luxussachen. Und ändert an der eigentlichen Therapie nichts.

Erfahrungsbericht:
Erfahrungsbericht über meinen stationären Aufenthalt!
Ich kann die Klinik leider nicht weiterempfehlen.Dies ging nicht nur mir so sondern einigen anderen Patienten auch.Möchte jemand nähere Informationen benötigen werde ich wahrheitsgemäß antworten.Es gibt in Lüneburg eine Klinik die ADHS und auch Essstörungen behandelt die ein ähnliches Konzept hat,aber mehr für den einzelnen Patient tut. Das sind Erfahrungswerte einiger Patienten.Würde mich sehr freuen von weiteren Mitpatienten kontaktiert zu werden!

Das sind Bewertungen zu Bad Bramstedt


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BeitragVerfasst: So Mai 28, 2017 1:06 

Registriert: 17 Apr 2015
Beiträge: 355
Lientje, kann's sein, dass du dich ein wenig sehr verrückt machst?
Dass du die richtige Klinik für dich finden willst - keine Frage.
Aber irgendwie wirkst du ein bisschen.. mh.. sehr verkrampft.


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BeitragVerfasst: So Mai 28, 2017 17:18 

Alter: 26
Registriert: 01 Jan 2011
Beiträge: 1082
Wohnort: Wunderland
Ja... :roll: :( :roll: :( :roll:
Ich habe einfach so furchtbar Angst , dass ich an eine gerate, die nicht guten ist und ich umsonst dort hin bin. Mich kostet es schon so genug Überwindung. Und wenn man möglicherweise dort raus kommt ohne Besserung bzw es vllt sogar noch etwas schlimmer ist als zuvor? Was dann?
Ja, ich weiß ich mache mir zu viele Gedanken. Möchte einfach nur die bestmögliche finden. Erfahrungsberichte könnten einen das helfen, dachte ich. Nun bin ich noch unsicherer als zuvor. Deswegen schreibe ich ja hier und hoffe auf Tipps :).
Liebe Grüße


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BeitragVerfasst: Mo Mai 29, 2017 10:41 

Registriert: 17 Apr 2015
Beiträge: 355
Kann es sein, dass du dir (unbewusst) Sorgen und Gründe konstruierst, warum es schlauer wäre, nicht in eine Klinik zu gehen? ;)


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BeitragVerfasst: Mo Mai 29, 2017 14:54 

Alter: 26
Registriert: 01 Jan 2011
Beiträge: 1082
Wohnort: Wunderland
Nein, daran liegt es nicht. Ich habe mir alles sehr, sehr gut überlegt. Alles, was mich vorher abgehalten hätte, mit meiner Thera besprochen. Na klar, würde ich es lieber so hinbekommen aber ich weiß, dass es so wahrscheinlich nichts wird. Ich muss und möchte nun auch andere Wege gehen. Weißt du, ich war vor über 10 Jahren schon mal zu einer Kur. Dort sollte mir in anderen Bereichen geholfen werden. Ich war sechs Wochen dort und es wurde nichts getan. Ich habe an vielen teilgenommen. Jedoch war es nichts, was mir in meinem Bereich geholfen hätte. Thema verfehlt, würde man wohl im Deutschunterricht sagen. Ich hatte auch darauf hingewiesen, dass es an sich gut ist mir aber nicht hilft. Es passierte nichts. So kam ich nach hause und hatte sechs Wochen Urlaub... .
Weißt du, ich möchte nicht das es noch einmal so wird. Ich mochte nach dem Klinikaufenthalt sagen können: Es war schwierig, ich musste viel an mir arbeiten aber mir geht es jetzt besser und ich bin gefestigter.

Edit: Ich möchte in diesem Punkt nichts dem Zufall überlassen. Es soll einfach passen. Sonst macht es doch tatsächlich keinen Sinn.


Zuletzt geändert von lientje am Mo Mai 29, 2017 14:58, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mo Mai 29, 2017 15:18 

Registriert: 05 Aug 2016
Beiträge: 31
Zitat:
@Skinny11:
Oh ja, dass ist lieb von dir. Mich würde interessieren, wie der Ablauf dort ist, wie mit dem Essen an sich und Sport umgegangen wird. Ob man generell dort gut aufgehoben ist, die Ärzte und Therapeuten gut sind. Deine Erfahrungen :D.

Hier zu meiner Erfahrung dort: (Für die Richtigkeit gibt es keine Garantie :) )
Vom Gewicht lief es ungefähr so (ganz genau weiß ich es auch nicht mehr):
Wenn man einen BMI unter 20 (Männer 21) hat, muss man 700g pro Woche zunehmen. Es gibt verschiedene Stufen/Phasen. Wenn man die besagten 700g pro Woche zunimmt oder über einen BMI über 20 hat, hat man eigentlich alle Freiheiten und darf so viel rausgehen wie man möchte. In der nächsten Stufe, wenn man es also z.B. einmal nicht geschafft hat, hat man die Möglichkeit das Zielgewicht zum nächsten Wiegetag (also Zwischenwiegen) nachzuholen und man darf dann nur noch 1 Stunde rausgehen (dazu trägt man sich in eine Liste ein, wann man kommt und geht). (Man ist aber nicht eingesperrt und kann daher auch schummeln, vor allem am Wochenende). Die nächste Stufe ist noch strenger und es kann auch sein, dass man Fresubin trinken muss.

Sport (d.h. z.B. auf den Ergometern fahren, Fahrräder ausleihen) darf man ab ca. einem BMI von 18 oer 18,5.

Es gibt ein großes Essensbuffet morgens, mittags und abends für alle Leute aus der Klinik (also auch Nicht-Essgestörte).
Man kann sich da hin setzen, wo man möchte, aber meistens sitzt man ja mit den anderen zusammen.
In den ersten Wochen gibt es aber noch mittags eine Essensbetreuung, d.h. man isst mit einigen anderen und es gibt eine Essensbetreuerin, die aufschreibt, wieviel von der Portion man geschafft hat. Man muss eine bestimmte Anzahl 3x?) mindestens eine 3/4 (?) Portion (Nachtisch gibt es auch) schaffen, danach kommt man in eine neue Gruppe, bei der man mittags sich etwas in der Lehrküche kocht und vorher einkauft.
Ganz am Anfang bespricht man mit den Therapeuten seinen Essplan und man führt Essprotokolle, die man dann abgibt.

Für die Essgestörten gab es jeden Tag 2 Teile als Zwischenmahlzeit, die sich 2 Freiwillige jeden Morgen aus der Küche auf die Station gebracht haben, z.B. Apfel, Bananen, Milchreis, Sahnejoghurt, Pudding, Müsliriegel, Marzipancroissant, Schokoriegel.

Die meisten haben Doppelzimmer, die aber meistens durch einen Sichtschutz getrennt sind.

Ich finde, dass man dort generell gut aufgehoben ist. Die Ärzte und Therapeuten etc. waren alle ok, Idioten bin ich nicht begegnet.

Allerdings ist meine Erfahrung, dass es sein kann, dass auch ein Klinikaufenthalt in einer superguten Klinik nichts bringt.


Zuletzt geändert von Skinny11 am Di Mai 30, 2017 18:21, insgesamt 1-mal geändert.

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